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Sieger des UNIQA ÖFB Cup 2021/22 ist Red Bull Salzburg FC!
Im Finale im Wörthersee-Stadion in Klagenfurt schlug Salzburg den SV Guntamatic Ried mit 3:0 (1:0) und sicherte sich damit den neunten Pokalsieg der Vereinsgeschichte.
Vor Beginn des Spiels wurde zu Ehren von Ivica Osim eine Trauerminute abgehalten. Die Trainerlegende verstarb am Sonntag wenige Tage vor seinem 81. Geburtstag. Der ÖFB und die österreichische Fußballfamilie werden den langjährigen Trainer des SC Sturm Graz stets in dankbarer und ehrender Erinnerung behalten.
Die Mannschaft von Trainer Matthias Jaisle versuchte von Anfang an, den Gegner von Invirtel unter Druck zu setzen. In der dritten Minute versuchte es erstmals Karim Adeyemi mit einem schnellen Vorstoß über die linke Flanke, doch Samuel Saheen-Radlinger konnte seine Flanke im Tor von Reeder neutralisieren.
Auch wenige Minuten später steht Adeemi im Mittelpunkt. Diesmal lenkt er den Ball an Rieders Torhüter vorbei, doch ein Oberösterreicher Verteidiger kann einfach klären. Nach einer Viertelstunde ist die erste Schicht. Aber nicht bei einem der beiden Teams, sondern beim Schiedsrichterteam. Assistent Martin Höfler kann verletzungsbedingt nicht mehr weitermachen, er tauscht Aufgaben mit dem vierten Schiedsrichter Rene Eisner.
Suchics Traumtor für Salzburgs Führung
Reed kann dann etwas losgelassen werden und zum ersten Mal gefährlich werden. Ein Freistoß aus der Distanz ist leichte Beute für Salzburgs Schlussmann Philipp Köhn. In der 26. Minute hätte Marcel Siegl die Gäste mit einem feinen Lupfer fast in Führung gebracht, doch der Ball glitt harmlos über die Latte.
Nach knapp einer halben Stunde kann der Favorit seinen Spielvorteil endlich in ein Tor verwandeln. Wieder geht der Angriff über Adejemi, der zuerst Andreas Ulmer mitnimmt, dann passt Adejemi den Ball zu Luka Suchic, der den Ball ins Mitteleck schießt.
Zunächst versuchte Reeder, sich keine Gedanken über den Rückstand zu machen. Nach einem Pass hatte Ante Baic kurz vor der Pause die Chance zum Ausgleich, doch Kyon war zur Stelle. Auch die erste Aktion nach dem Reboot gehört Innviertler: Bajic lässt den Gegner gekonnt in den Strafraum laufen und zieht sofort ab, aber Köhn ist wieder da und kann gut parieren.
Reed kämpfte bis zum Schluss, aber Salzburg traf
Auf der anderen Seite können sich die Salzburger mit ihrer ersten gefährlichen Aktion in der zweiten Spielhälfte steigern: Noah Ocaphor flankt nach einem kurzen Eckstoß perfekt in die Gefahrenzone, wo Maximilian Weber klettert und per Kopf zum 2 -0 . Rund eine Stunde später hätte Adeyami eine starke Leistung fast mit einem Tor gekrönt, doch sein Treffer wurde abgelehnt, nachdem er die Szene von einem Video-Schiedsrichterassistenten (VAR) auf eine Hinterhaltsposition überprüft hatte, als Ocafor den Ball zuspielte.
Ried lässt auch in der Schlussphase nichts unversucht. Fast akrobatisch schlug Bayic mit einem Schuss von oben zu, scheiterte dann alleine vor Kyon und beim anschließenden Schlag hätte Leo Mikic beinahe mit einem Lupfer getroffen. Doch Wöber spart für den Ernstfall. Fünf Minuten vor Spielende forderten die Oberösterreicher nach einem Handspiel von Weber im eigenen Strafraum Elfmeter, doch der Elfmeter wurde nicht vergeben.
Kurz vor Schluss machte Salzburg dann endgültig Schluss mit dem Spiel. Adeyemi sprintete auf der linken Angriffsseite, diente als Vorbild für den Reservemann Benjamin Sesko und der Slowene wurde bis zum Endergebnis befragt.
Die „Bullen“ fixierten das Double und sicherten sich den vierten Titel in Folge für den Pokal.
FC Red Bull Salzburg vs. SV Guntamatic Ried 3:0 (1:0) Tore: Sučić (27.), Wöber (52.), Šeško (87.)
Stimmen zum Spiel: Matthias Jaisle, Trainer von Red Bull Salzburg: „Mein Kompliment an Reed, sie haben bis heute gut gespielt und das Spiel dicht gehalten. Aber wir haben über weite Strecken unser Spiel gespielt. Wir haben das 3:0 nicht früh genug hinbekommen, da mussten wir zittern, aber insgesamt war der Sieg verdient.“
Andreas Ulmer, Kapitän von Red Bull Salzburg: „Wir haben versucht, gut ins Spiel zu kommen, und das ist uns gelungen. Das 1:0 war ein überragendes Tor von Luca. Dann haben wir es geschafft, das Spiel zu kontrollieren, und insgesamt haben wir verdient gewonnen. Das sind Momente, an die ich mich für immer erinnern werde.”
Maximilian Weber, FC Red Bull Salzburg: „Das Spiel sah nicht so klar aus wie am Ende. Wir mussten um jede Chance kämpfen. Je länger das Spiel dauerte, desto mehr Chancen konnten wir uns erarbeiten. Im Allgemeinen ist der Sieg gerechtfertigt. Titel sind immer etwas Besonderes und nie selbstverständlich. Deshalb werden wir heute gebührend feiern.“
Christian Heinle, Trainer des SV Guntamatic Ried: „Wir haben heute sehr teuer verkauft. Wenn du gegen Salzburg gewinnen willst, muss an einem Tag alles passen und bestimmte Entscheidungen für dich getroffen werden. Insgesamt war es etwas zu klein, um als Sensation genug zu sein. Beim Stand von 0:2 haben wir sehr gut gespielt und hatten gute Stellungen. Für mich wäre die Strafe auch für uns klar. Leider sind es zu wenige.“
Marcel Siegl, Kapitän des SV Guntamatic Reed: „Bei einem Stand von 0:2 verpassen wir leider einen Platz, danach können wir einen Elfmeter holen. Das sind die Situationen, die man gegen Salzburg nutzen muss, dann hätten wir das Momentum auf unserer Seite. Am Ende war es klar. Aber vor allem vielen Dank an unsere Fans für ihre Unterstützung.”
Stefan Nutz, SV Guntamatic Ried: „Glückwunsch nach Salzburg, du bist ein verdienter Pokalsieger. Aber heute haben wir einige gute Situationen gefunden, aus denen wir Tore schießen können. Leider haben wir sie nicht genutzt. Wir wollten von Anfang an mutig spielen, aber Salzburg hat sich gut auf uns eingestellt. Gegen diese Gegner braucht man einen perfekten Tag, aber den hatten wir leider nicht.“
Der Fairplay Award, den Stiegl in dieser Saison an RZ Pellets WAC überreicht. Der Salzburger kann als Torschütze vermerkt werden, präsentiert von geomix Soccer Store. Benjamin Sesko erzielte im Endspiel das fünfte Tor der laufenden Saison und sicherte sich damit die Krone zum Torschützenkönig.
Cupholder der letzten 10 Jahre:
2022: FC Red Bull Salzburg2021: FC Red Bull Salzburg2020: FC Red Bull Salzburg2019: FC Red Bull Salzburg2018: SC Puntigamer Sturm Graz2017: FC Red Bull Salzburg2016: FC Red Bull Salzburg2016: FC Red Bull Salzburg2015: Bulling134: FC Red Bull10
Informationen für die Medien ÖFB
01.05.2022
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