Auch die widersprüchliche Kommunikation über Empfehlungen trägt dazu bei, ebenso wie Impfreaktionen nach vorangegangenen Verabreichungen und abnehmende Angst vor Krankheiten.
Auch wenn sie den (zu) hohen Erwartungen nicht gerecht wird, ist die Impfung nach wie vor das wichtigste Instrument im Kampf gegen die Pandemie. Ob und welche zusätzlichen Maßnahmen wie Maskenpflicht in öffentlichen Innenräumen und Personenobergrenzen bei Veranstaltungen notwendig werden, hängt auch von der weiteren Impfbereitschaft ab, insbesondere von den Fortschritten bei der vierten Impfung. Nicht unbedingt, um zu verhindern, dass Krankenhäuser hinsichtlich voller Betten zusammenbrechen, sondern um dort und in anderen Bereichen sensibler Infrastruktur wie Energie Engpässe zu vermeiden, weil viele Mitarbeiter infiziert und auf einmal ausfallen.
Allerdings kommt die vierte Runde nicht in Schwung, der jüngste Nachfrageanstieg in Wien ist gering, in Österreich wurden bisher nur 136.000 Menschen erfrischt. Selbst in der Altersgruppe der über 65-Jährigen ist die Impfquote mit etwa sechs Prozent zu gering. Warum so?
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