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EM-Fußball: Norwegen gegen das souveräne Nordirland

Am Montag (18 Uhr, live auf ORF1) stehen die Verlierer des Hinspiels in Southampton, beide müssen gewinnen, um im Aufstiegsrennen zu bleiben.

Julie Blakstad (10.), Frieda Maanum (13.), Caroline Graham Hansen (31./Elfmeter) und Guro Wright (54./Freistoß) sorgten in der steirischen Trainerheimat Southampton Ralph Hasenhüttl für die klare Torüberlegenheit der Norweger. Vor einer vielköpfigen ÖFB-Delegation, der auch Sportvorstand Peter Schötel angehörte, erzielte die EM-Debütantin durch Julie Nelson (49.) nur kosmetische Erfolge. Die Nordiren lagen in einem direkten Duell mindestens eine Klasse tiefer, ebenso wie in der EM-Qualifikation, wo sie zweimal das bittere 0:6 hinlegten.

⏰ 𝗥𝗘𝗦𝗨𝗟𝗧 ⏰

🇳🇴 Überzeugender Sieg für Norwegen in Match 1! 👊#WEEURO2022

— UEFA Women’s EURO 2022 (@WEURO2022) 7. Juli 2022

Vorzeitige Vorentscheidung

Das Spiel wurde vor der Pause vor 9.146 Zuschauern als Neigung zum nordirischen Tor ausgetragen. Sie agierten abwechselnd in der Abwehr, Dreier-, Vierer- und Fünferketten wurden geübt. Doch überraschenderweise versuchte der Außenseiter mehrfach, das Spiel von hinten aufzubauen und machte sich mit Fehlern das Leben schwer.

Die Führung fiel in der zehnten Minute, Linksverteidiger Blakstad traf nach einem Seitenwechsel von Wright ins nahe Eck. Drei Minuten später verlor die Außenseiterin achtlos den Ball, Ada Hegerberg passte uneigennützig auf Maanham, der abschloss. Torhüterin Jacqueline Burns verhinderte weitere Tore von Amalie Eikeland (22.) und Maanum (24.), auch Hegerberg (25., 28.) vergab zwei Chancen.

Das dritte Tor kam durch einen Elfmeter, nachdem Nadene Caldwell einen völlig unnötigen Handball gemacht hatte. Der dribbelstarke Hansen verwandelte den Elfmeter. Der Barcelona-Mann hätte in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit fast ein Tor erzielt, wurde aber von Burns nicht ausgeschlossen.

Der Sieg hätte größer sein können

Nach dem Neustart gab es einen kurzen Hoffnungsschimmer für Nordirland, als Nelson, der glücklich bedient wurde, nach Hause ging, als er in der langen Ecke stand. Aber Norwegen zog sofort nach. Wieder war das Tor aus nordirischer Sicht zu einfach. Ryding holte einen direkten Freistoß knapp außerhalb des Strafraums an der Mauer in Torfrauneck vorbei.

Danach hätte der Sieg deutlich höher ausfallen können. Negativ für Nordirland, das immerhin eine übergewichtige Fangemeinde hatte, ist auch, dass zwei Spieler, Caldwell und Simon Magill, ausgeschieden sind.

UEFA Euro 2022 Frauen Gruppe A

Donnerstag:

Norwegen – Nordirland 4:1 (3:0)

Southampton, 9.146 Zuschauer

Tore: Blakstad (10.), Maanum (13.), Hansen (31./Elfmeter), Ryding (54.) und Nelson (49.)

Norwegen: Petersen – Sønstevold (65./Hansen), Mjelde (81./Bergsvand), Thorisdottir, Blakstad (89./Jossendal) – Maanum (65./Risa), Engen – Eikeland (65./Saevik), Graham Hansen, Reiten – Ad. Hegerberg

Nordirland: Burns – Burrows (65/Holloway), Nelson, McFadden, Vance – Furness (74/K McGuinness), McCarron, Caldwell (46/Callaghan) – Magee, Wade (80/Wilson), Magill (79/C . McGuiness)

Gelbe Karte: McFadden