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In Hemer ist ein Haus explodiert – eine tote Frau wurde herausgeholt

Zwei Menschen wurden kurz nach der Explosion am Freitagabend gerettet. Laut Oberbürgermeister Schweitzer wurden beide entgegen den Angaben leicht verletzt. Drei der acht Insassen der sechs waren den Angaben zufolge zum Zeitpunkt des Einsturzes nicht zu Hause.

Das Haus in der 40.000-Einwohner-Gemeinde ist nach einer Gasexplosion am Freitagabend vollständig eingestürzt. Die Bilder zeigten nur Trümmer. „Leider ist es komplett eingestürzt, kein einziger Stein war übrig“, sagte ein Feuerwehrsprecher dem Nachrichtenportal Lokalstimme.de.

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Einbettung

„Das Schlimmste, was man sich vorstellen kann“

Während auf der rund 100 Meter entfernten Bundesstraße am Samstagnachmittag bereits wie gewohnt das Leben brodelte, traf der nordrhein-westfälische Innenminister Herbert Reuhl (CDU) am Unfallort ein. Nachdem das Haus mit einem Todesopfer zusammenbricht, ist er entsetzt und besorgt. „Alle unsere Gedanken sind bei der Familie der toten Frau. Das ist das Schlimmste, was man sich vorstellen kann. Gestern Abend hofften wir noch, dass alles gut gehen würde. Aber wenn Sie diesen riesigen Haufen sehen, wissen Sie, dass es nicht sehr wahrscheinlich ist“, sagte Herbert Ruhl.

Seine Gedanken seien bei den beiden Schwerverletzten: „Wir alle hoffen und beten, dass diejenigen, die im Krankenhaus um ihr Leben kämpfen, es schaffen und überstehen“, sagte Ruhl, der sich ausdrücklich bei den vielen Einsatzkräften bedankte. „Vom Baggerführer über die Polizei, die Feuerwehr, das THW oder das Rote Kreuz – wir können sehr, sehr glücklich sein, in NRW so viele Menschen zu haben, die sich ehrenamtlich oder beruflich engagieren und so kompetent sind. Sie wissen, was in einer solchen Situation zu tun ist, Moment mal. Und wenn man die Gesichter der Jungs und Mädels sieht, weiß man, was für eine Anstrengung es war und ist.”

Überreste des eingestürzten Hauses in North Wargate: Unter den Trümmern liegen noch Verletzte. (Quelle: 7aktuell.de/Klümper/leer)

Leichte Schäden an umliegenden Häusern

Man sei „froh, dass wir zwei Menschen retten konnten“, sagte Feuerwehrsprecher Schulte. Der Tatort wurde nun zur weiteren Untersuchung an die Kriminalpolizei übergeben. Zunächst muss die genaue Ursache der Gasexplosion ermittelt werden. „Wir unterstützen die Polizei weiterhin mit unserem Personal“, sagte der Feuerwehrsprecher.