Im September erhalten Mitarbeiter zusätzlich 300 Euro. Aufgrund der hohen Energiepreise werden jedoch immer noch Steuern von der Zahlung abgezogen. Das ist der Durchschnitt.
300 Euro vom Staat – die ab September zur Verfügung stehen, um Verbraucher von Strom- und Gaskosten zu entlasten. Allerdings nutzen nur die wenigsten Mitarbeiter den Energiefestpreis voll aus. Die meisten müssen einen Teil der Zahlung versteuern.
Wie viel im Durchschnitt übrig bleibt, geht nun aus einer Berechnung des Bundesfinanzministeriums hervor, die den Zeitungen der Mediengruppe Funke vorliegt. Dementsprechend kommen von 300 Euro brutto nur 193 Euro auf das Konto. Der Berechnung liegen Daten des Statistischen Bundesamtes zugrunde, wonach das Jahresbruttoeinkommen für Vollzeitbeschäftigte bei 54.304 Euro lag.
„Wenn keine weiteren Abzüge angenommen werden, läge der durchschnittliche Betrag bei einem Abschlag von 107 Euro auf den Energiefestpreis“, heißt es in dem Schreiben. Die individuelle Spanne der Abzüge variiert zwischen 0 und 142,42 Euro.
Diese Mitarbeiter erhalten die volle Flatrate
Die vollen 300 Euro stehen nur jenen Arbeitnehmern zu, die im Jahr so wenig verdienen, dass ihr zu versteuerndes Einkommen unter dem Grundfreibetrag bleibt. Dieser beträgt im Jahr 2022 10.347 Euro (für Ehepaare 20.694 Euro). Nur wer diesen Betrag übersteigt, muss überhaupt Bruttoeinkommensteuer zahlen.
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