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Angriffe mit Verletzungen von ÖBB-Mitarbeitern nehmen zu

Im Vorjahr wurden 87 Gewalttaten registriert, zwölf mehr als im Vorjahr. Obwohl die Zahl der Sachschäden an Zügen zurückgegangen ist, steigen die Gesamtschäden.

Gewalttaten mit Verletzungen von ÖBB-Mitarbeitern haben in den letzten Jahren zugenommen. Das geht aus einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der FPÖ an Infrastrukturministerin Leonor Gevesler (Grüne) hervor. Die Sachschäden an Zügen sind absolut gesehen leicht zurückgegangen, die Gesamtschäden nehmen jedoch zu.

Im Jahr 2020 wurden 75 Angriffe auf ÖBB-Mitarbeiter mit Verletzungen registriert. Im Vorjahr waren es 87, die meisten davon – nämlich 31 – in Wien. In diesem Jahr wurden bis Ende April 30 Verstöße im Zusammenhang mit dem Krankenstand der Betroffenen registriert. Die Hälfte davon passierte in Wien.

Von den mehr als 500 bei den ÖBB beschäftigten externen Sicherheitskräften wurden 2020 österreichweit 17 angegriffen und verletzt. Im vergangenen Jahr waren es 24, heuer bis Ende April sechs.

2021: Gesamtschaden von 2,29 Millionen Euro

2021 wurden in den Zügen 140 Sachschäden mit einer Schadenssumme von über 5.000 Euro registriert. Den dadurch entstandenen Gesamtschaden bezifferten die ÖBB auf knapp 2,92 Millionen Euro. Im Vorjahr verursachten 155 Sachschäden Schäden in Höhe von insgesamt 2,26 Millionen Euro. Bis Ende April dieses Jahres wurden bereits 42 Schäden an Zügen mit einem Gesamtschadenswert von 895.000 Euro festgestellt.

Vandalismus an Bahnhöfen ist auch für die ÖBB teuer. Seit 2020 wurden 1.045 solcher Vorfälle mit einer Schadenssumme von 1,83 Millionen Euro registriert. Mit 915.000 Euro stammt die Hälfte davon von Stationen in Niederösterreich.

(APA)