FPÖ-Parteichef Herbert Kickle kam zum Grillen und stritt mit Thomas More über den Krieg in der Ukraine, weil es eine „prosperierende Zukunft in Zusammenarbeit mit Russland“ brauche. Er glaubt, die Sanktionen seien gescheitert und ein FPÖ-Präsident würde die Regierung auflösen. Theoretisch.
Was die Politik in Österreich eint, ist ganz klar die Wurst. Neos-Vorsitzende Beate Meinl-Reisinger brachte zum ersten “Sommertalk” von Puls 4 eine vegane Käsekrainer mit, die Grillfleisch-Version zum zweiten Talk mit SPÖ-Chefin Pamela Rendy-Wagner. Einen kleinen Exkurs gab es von Vizekanzler Werner Kögler (Grüne), der Bio-Hähnchen vom Grill hatte, aber immerhin behauptete, gerne zum Wurststand zu gehen. Und was wollte der FPÖ-Vorsitzende Herbert Kickl, der am Donnerstag vor Carl Nehammer (ab 21.15 Uhr) zu einem „Sommergespräch“ inklusive Grillfest geladen war? Bratwürste.
Abgesehen von der Liebe zu Würstchen hat der Oppositionspolitiker wenig mit seinen Vorgängern aus „Sommermärchen“ gemein. Er vertritt bekanntlich zu Corona und jetzt zu Russlands Angriffskrieg in der Ukraine eine entschieden andere Position. Da der „Sommertalk“ persönlicher werden sollte als das Politik-Interview im Laufe des Jahres, startete Moderator Thomas More mit dem Thema Gesundheit.
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