Da das ukrainische Raketenfeuer Brücken schwer beschädigt hat, stehen die russische 49. Armee und andere Einheiten westlich des Dnjepr vor der Isolation. Die Russen werfen Reserven ein, aber das könnte sie im Donbass im Osten schwächen.
Die Luft für die russischen Besatzer in der Südukraine wird dünner: Spätestens seit Dienstag waren Verbindungen zu Armeeeinheiten westlich des großen Flusses Dnjepr (Dnjepr) offenbar schwierig. Am Donnerstag mehrten sich die Hinweise, dass die Vorhut nahe dem kleinen Fluss Ingulets im Rahmen der ukrainischen Gegenoffensive bis auf zehn Kilometer an das besetzte Regionalzentrum Cherson an der Dnjepr-Mündung herangekommen war. Laut dem ukrainischen Militärexperten Oleg Zhdanov, der sich für relativ unabhängig hält, waren dort Hunderte Russen umzingelt. Eine direkte Versorgung der gesamten Cherson-Garnison ist derzeit nicht möglich.
Add Comment