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Vierwaldstättersee-Unfall: Fahrer des toten Geländewagens identifiziert News

Zwischenfall am Vierwaldstättersee |

Der Fahrer des toten Jeeps wurde identifiziert

Am Mittwoch (27. Juli) hat die Polizei den SUV des Todes und eine Leiche aus dem nassen Grab geborgen. Nun ist klar, wer der Tote vom Vierwaldstättersee (Schweiz) ist.

Fahrer der BMW X-Serie ist ein 63-jähriger Mann aus dem Kanton Zürich. Eine BILD-Anfrage zur Todesursache und den Hintergründen bei der zuständigen Kantonspolizei Schwyz, in deren Bereich sich der Vorfall ereignete, blieb unbeantwortet.

Ein Polizist verfolgt die Bergung des BMW mit zwei Kränen

Foto: Picture Alliance/KEYSTONE

Was bisher zu dem schrecklichen Crash bekannt ist: Am Sonntag (24. Juli) fuhr der 63-Jährige mit seinem dunklen Auto die Axenstraße von Süden her in Richtung Mositunnel. Kurz nach dem Parkplatz Wolfsprung kam das Auto nach rechts von der Fahrbahn ab, berührte die Felswand, zog nach links und prallte gegen eine Leitplanke. An der Stelle, an der es etwa 50 Meter abfällt, gibt es keine Notsperre.

Ob der Fahrer mit seinem Geländewagen aus Unachtsamkeit, einem medizinischen Problem oder aus anderen Gründen in den Vierwaldstättersee gestürzt ist, ist Gegenstand der polizeilichen Ermittlungen. Nach der Bergung aus 182 Metern Tiefe wurde die Leiche des Mannes an das Institut für Rechtsmedizin der Universität Zürich überführt und untersucht.

So gefährlich ist die Axenstrasse

In diesem Moment durchbrach der Jeep die Leitplanke und stürzte in den See

Foto: Picture Alliance/KEYSTONE

Gemäss Schweizer Medien gehört die Axenstrasse zu den gefährlichsten Abschnitten des gesamten Strassennetzes. Die Verbindung zwischen den Dörfern Brunnen und Flüelen ist seit Wochen immer wieder gesperrt. Der Grund: Steinschlag.

Seit 52 Jahren diskutiert die Politik über den Bau einer neuen, sichereren Axenstrasse. Das Projekt sieht eine Tunnellösung vor, soll aber nicht vor 2031 eröffnet werden.

Die einfachere Lösung, nämlich Leitplanken an gefährlichen Stellen zu errichten, scheitert daran, dass die Straße stellenweise über die Felswand führt. Laut Samuel Hull von der Bundesstraßenverwaltung sind diese Abschnitte nicht stabil genug. Diese zu stärken, sei nur „mit größtem strukturellen Aufwand“ zu erreichen.

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