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Beliebter Arbeits-Messenger mit drastischen Änderungen für kostenlose Benutzer

Auch wenn Slack im Vergleich zu Microsoft Teams, Zoom und Webex international recht klein ist: Gerade für kleinere Projektgruppen war Slack schon immer eine gute und einfach zu bedienende Anlaufstelle. Und auch eine gute kostenlose Option. Für die meisten kleineren und größeren Gemeinden war das Finanzierungsmodell eine praktische Angelegenheit.

Bild: Statista

Bisher war Slack perfekt für kleine Projekte

Ohne Geld zu bezahlen, können die letzten 10.000 Nachrichten – Direktnachrichten, die denen in Kanälen mit mehreren Teilnehmern hinzugefügt werden – jederzeit abgerufen werden. Wenn dieser Punkt erreicht ist und Sie immer noch auf eine ältere Nachricht zugreifen möchten, können Sie später jederzeit ein Upgrade durchführen. Aber dann wurde es richtig teuer, mit monatlichen Kosten pro Servernutzer.

Nun kündigt Slack die erste Preiserhöhung seit seiner Gründung im Jahr 2014 an, die natürlich nur zahlende Pro-Nutzer betrifft. Dies sei notwendig, “um den Mehrwert widerzuspiegeln und sicherzustellen, dass wir auch in Zukunft weiter in Innovation investieren können”. Allerdings müssen sich auch kostenlose Nutzer an die Änderungen anpassen. Beide Änderungen treten am 1. September in Kraft.

Änderungen für kostenlose Benutzer

Die wohl wichtigste Änderung ist die Einschränkung, bei der Slack kostenlos genutzt werden kann. Statt nur nach 10.000 Nachrichten werden ältere Nachrichten bald nach 90 Tagen gesperrt. Es gibt unbegrenzten Zugriff auf hochgeladene Dateien statt wie bisher nur 5 GB. Zu den neuen Funktionen für kostenlose Benutzer gehören Video- und Sprachnachrichten sowie Bildschirmaufzeichnungen. Teams können auch einen Aufbewahrungszeitraum festlegen.

Änderungen für zahlende Benutzer

Wie erwähnt gibt es die erste Preiserhöhung für Slack Pro. Statt 7,50 Euro im Monat (6,25 Euro mit Jahresgebühr) werden künftig 8,25 Euro (bzw. 6,75 Euro) fällig. Die Preise für die teureren Pläne Business+ und Enterprise Grid bleiben gleich, heißt es. Wer dennoch vom günstigeren Preis profitieren möchte, muss vor dem 1. September 2022 von der monatlichen auf die jährliche Zahlung des Pro-Tarifs wechseln.

Sind Sie gelegentlicher Nutzer eines kostenlosen oder kostenpflichtigen Pro-Tarifs und daher von den Änderungen betroffen? Ich kann den Schritt aus Nachhaltigkeitssicht nachvollziehen, werde mich aber wahrscheinlich trotzdem ärgern, dass einige der älteren Meldungen nicht mehr abrufbar sind.

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