Aktualisiert am 02.08.2022 um 11:30 Uhr
- Forscher aus dem australischen Queensland entwickeln eine Alternative zur klassischen Corona-Impfung.
- Der Patch soll vor allem gegen Varianten wie Omikron helfen – und bis zu elfmal effektiver sein.
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Wissenschaftler der University of Queensland arbeiten derzeit an einem Patch gegen COVID-19. Die im Fachblatt Vaccine veröffentlichte australische Studie stellt die neue Methode vor.
Als Alternative zur Corona-Impfung soll die sogenannte HD-MAP-Technologie (High-Density-Microarray-Patch) dienen. Das auf die Haut geklebte Pflaster kann “bis in die Hautschichten eindringen, die reich an Immunzellen sind”, erklärt Studienautor Christopher McMillan im Wissenschaftsjournal Sciencedaily.
Positive Forschungsergebnisse
Eine Studie mit Mäusen brachte neue Ergebnisse. „Wir fanden heraus, dass die Impfung mit Pflaster die Omicron-Variante etwa elfmal wirksamer bekämpft als derselbe Impfstoff, der per Nadel verabreicht wurde.“ Die Forschung wurde in Zusammenarbeit mit dem in Brisbane ansässigen Biotech-Unternehmen Vaxxas durchgeführt.
Die Technologie hat das Potenzial, eine neue und effektivere Waffe zu sein, sagt McMillan. Die große Anzahl von Mutationen in der Omicron-Variante hat dem Virus die Fähigkeit verliehen, den Immunantworten zu entgehen, die durch aktuelle Impfstoffe erzeugt werden.
Patches sind hochwirksam
Pflaster sind daher wirksamer als Koronarinjektionen. Es ist auch einfacher zu verwalten. Dennoch sei es “wichtig zu betonen, dass bestehende Impfstoffe immer noch ein wirksames Mittel sind, um den schweren Krankheitsverlauf zu bekämpfen”.
Neben dem Impfpflaster arbeiten Forscher auch an weiteren neuen Corona-Impfstoffen. Mehrere Teams arbeiten derzeit an der Entwicklung von Impfstoffen, die durch die Nase verabreicht werden. Bei dieser Methode muss das Virus direkt an der Eintrittsstelle, den Schleimhäuten, bekämpft und neutralisiert werden. © 1&1 Mail & Media/spot on the news
Aktualisiert am 18.07.2022 08:31 Uhr
Die Symptome der Corona-Variante Omikron BA.5 unterscheiden sich deutlich von anderen Varianten. Überraschend ist vor allem ein Symptom, von dem viele Betroffene berichten.
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