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Ministerium rät – Rückstände abkratzen statt abspülen – Politik

Weniger lange duschen, kaltes statt heißes Wasser trinken und das Geschirr schrubben statt spülen – das Referat für Klimawandel hat neue Ratschläge für Sie.

Das Klimaschutzministerium hat bereits vor wenigen Tagen mit Spar- und Umweltberatung in der Energiekrise Schlagzeilen gemacht. Jetzt steht mehr auf der Website des Ministeriums, zum Beispiel, dass man bei Durst kaltes Wasser trinken soll, nicht heißes, oder dass kaltes Wasser zum Händewaschen, Zähnewaschen oder Essenswaschen vollkommen ausreicht. Außerdem gibt es Hinweise zum Einsatz von Energiesparduschen oder Durchflussbegrenzern sowie Informationen zum Thema „Weniger langes Duschen und Verzicht auf das ein oder andere Bad“.

Auch das Amt für Klimawandel gibt jetzt neue Tipps zum Geschirrspülen: „Am energieeffizientesten ist es, einen Geschirrspüler zu benutzen, aber wenn Sie keinen haben, hier ein paar Tipps zum Geschirrspülen“, heißt es auf der Website. Unten aufgeführt: „Nicht mit warmem Wasser vorspülen, Rückstände können auch mit Besteck abgekratzt werden, verhindert das kontinuierliche Austreten von Wasser (dies gilt auch beim Zähneputzen, Einseifen unter der Dusche oder beim Rasieren) und spart viel Grat im Waschbecken Warmwasser und damit Kosten.“

Das Ministerium hat bereits im Vorfeld viele Energiesparempfehlungen an die Österreicher herausgegeben. Egal ob „Duschen statt Baden“, „Türen und Fenster abdichten“, „Heizkörper lüften und Möbel ausräumen“ oder „Kühlschrank temperieren“. Obwohl Energieministerin Leonor Gevesler (Grüne) stets betont hat, dass die Gasversorgung in Österreich weiterhin gewährleistet und die Speicher bereits gut gefüllt sind, arbeitet ihr Ministerium weiter intensiv daran, Vorschläge zur möglichst effizienten Reduzierung des Energieverbrauchs und des Stroms zu veröffentlichen.

„Schon kleine Schritte im Alltag können Großes bewirken und gleichzeitig Kosten sparen“, heißt es in einem Facebook-Post des Klimaschutzministeriums. Auf dem Social-Media-Kanal des Gewessler-Ministeriums gibt es bereits sechs Tipps – der letzte ging erst Anfang August online und betrifft das Kochen. „Jeder, der mit Deckel kocht, verbraucht bis zu 40 Prozent weniger Energie. Ein kleiner, aber wirkungsvoller Beitrag zum kollektiven Energiesparen in der aktuellen Situation – danke!“, heißt es etwa in dem Artikel des Ministeriums.

Nav-Konto rfi, wird Zeit04.08.2022, 05:59| Akt: 04.08.2022, 05:59