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Unfall mit brennendem Auto und sieben Schwerverletzten | Rezension

blaues Licht Ersthelfer retten Menschen und verhindern Schlimmeres

Veröffentlicht am 07.08.2022

Lauter-Bernsbach OT Bernsbach. Gegen 23.10 Uhr ereignete sich auf der Bayerfelder Straße in Bernsbach ein Unfall mit drei Fahrzeugen. Ein 35-jähriger Mann fuhr gestern Abend mit seinem Citroen auf der Lauterer Straße in die entgegengesetzte Richtung der dortigen Einbahnstraße. Bei der Einfahrt in die Kreuzung Straße der Unity/Beierfelder Straße kollidierte er mit einem von links kommenden Dodge hinten rechts. Infolge des Aufpralls geriet das Heck des Doja nach links und kollidierte mit einem Suzuki-Auto aus dem Gegenverkehr. Infolgedessen schleuderte der Dodge-Wagen nach rechts in eine Leitplanke, dann nach links und kam schließlich auf der Fahrbahn zum Stehen. Das Fahrzeug beschädigte eine Straßenlaterne.

Das Auto fing Feuer

Der 23-jährige Fahrer des Dodge konnte selbstständig aus seinem Pkw aussteigen und bemerkte daraufhin das Austreten von Betriebsmitteln aus dem Flüssiggas- und Kraftstofftank des Dodge. Wenig später explodieren Benzintank und Treibstoff. Die umherfliegenden Teile des Autos beschädigten einen in der Nähe geparkten Peugeot, die Fassaden benachbarter Häuser und die Fahrbahn.

Die ersten Löschversuche wurden von den ersten Einsatzkräften unternommen

Ersthelfer kamen aus ihren Häusern und brachten die Opfer aus dem Gefahrenbereich und unternahmen erste Löschversuche bis zum Eintreffen der Feuerwehr. Im Einsatz waren die Feuerwehren Lauter, Bernsbach, Beierfeld und Aue. Da das Auto mit Benzin betrieben wurde und Gas austrat, gestaltete sich das Löschen des Feuers schwierig.

Elf Verletzte, darunter sieben Schwerverletzte

Der Fahrer des Citroen, Suzuki und ihr Beifahrer wurden schwer verletzt. Zwei Passagiere im Citroën, der 23-jährige Fahrer des Dodge, ein Beifahrer im Suzuki und ein Ersthelfer erlitten leichte Verletzungen. Die Verletzten wurden zu einem Sammelpunkt gebracht und von Rettungsdienst und Zivilschutz versorgt. Ein leitender Notarzt und Organisationsleiter des Rettungsdienstes, mehrere Notärzte und Rettungsfahrzeuge sowie ein Rettungshubschrauber sind im Einsatz. Die Straße war komplett gesperrt. Der entstandene Sachschaden wird auf rund 100.000 Euro geschätzt.