Aktualisiert 11. August 2022, 21:56 Uhr
Deutschland: Achterbahnunfall im Legoland – 31 Verletzte, darunter 10 Kinder
Am Donnerstagnachmittag kam es im Vergnügungspark Legoland zu einem Zwischenfall. Bei der Kollision wurden 30 Personen leicht und eine weitere schwer verletzt.
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Auf der Rennstrecke „Feuerdrache“ im Legoland bei Günzburg ist es am Donnerstagnachmittag zu einem Unfall gekommen.
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Offenbar kollidierte ein Achterbahnzug aus unbekannten Gründen mit einem anderen, der im Ein-/Ausgangsbereich stand.
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31 Menschen wurden verletzt, einer davon schwer.
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Auf einer Achterbahn im Legoland ist es am Donnerstagnachmittag zu einem Unfall gekommen.
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Offenbar kollidierte ein Zug mit einem anderen, der am Ein- und Ausstiegsbahnhof stand.
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Insgesamt 31 Menschen wurden verletzt, einer davon schwer.
Bei einem Unfall mit einer Achterbahn im Legoland im bayerischen Günzburg sind am Donnerstag mehr als 30 Menschen verletzt worden. Es gebe 30 Leichtverletzte und einen Schwerverletzten, teilte die Polizei Kempten mit. Demnach näherte sich am Nachmittag an der Ein-Ausstiegsstelle aus zunächst unklarer Ursache ein Zug einer dort stehenden Person. Laut Bild-Zeitung war einer der Verletzten aufgrund von Prellungen im Brustbereich zeitweise lebensgefährlich, 15 Personen wurden zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht. Laut einem Polizeisprecher haben die meisten Verletzten Prellungen und Schürfwunden. Zehn Kinder, ein Teenager und zwanzig Erwachsene wurden verletzt.
Wiederherstellungszeit
Da die Sicherheitsbügel der Züge mit jeweils bis zu 20 Sitzplätzen nach dem Unfall nicht geöffnet werden konnten, dauerte die Bergung der Fahrgäste, darunter auch Kinder, einige Zeit. Ein großes Aufgebot an Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften war im Einsatz. Drei Hubschrauber wurden ebenfalls angefordert. Ein Sprecher des Roten Kreuzes lobte die Zusammenarbeit mit dem Freizeitpark. „Der medizinische Dienst im Legoland war eine große Hilfe. Die Zusammenarbeit hat sehr gut funktioniert – sie hat die Prozesse enorm beschleunigt.»
Der Schwerverletzte wurde laut Polizei ins Krankenhaus gebracht, weitere Angaben zu den leichten Verletzungen gab es zunächst nicht. Die Ermittlungen zu den Unfallursachen führten die Kriminalpolizei Neu-Ulm und die Staatsanwaltschaft Memmingen. Außerdem muss ein Sachverständiger bestellt werden. Zuletzt kam es in einem Freizeitpark in Rheinland-Pfalz zu einem tödlichen Unfall, als eine Frau aus einem fahrenden Zug stürzte.
Der Parkbetrieb wird nicht beeinträchtigt
Während sie die Verletzten retteten, funktionierte der Rest von Legoland wie gewohnt weiter. Wie der „Südkurier“ schreibt, bekamen die meisten Besucher des Parks zunächst nichts von dem Vorfall mit. In der Zwischenzeit wurde Journalisten der Zugang zum Park verweigert.
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(AFP/bho)
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