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FabFilter Pro-C2 im Test: Kompressor-Plugin ⋆ delamar.de

FabFilter Pro-C2 Review Ein All-in-One-Kompressor für das Aufnahmestudio

Im FabFilter Pro-C2 Test haben wir den Nachfolger des beliebten Kompressor-Plugins getestet. Was die verbesserte Leistung bringt, welche Neuerungen sie hat und was sie sonst noch kann, erfahren Sie in diesem Testbericht.

Im FabFilter Pro-C2 Test überzeugt das Kompressor Plug-In mit einem modernen Design.

DELAMAR-ERGEBNIS 5,0

FabFilter Pro-C2 Bewertung

Alles in Betracht gezogen

Ein Kompressoraufsatz für jede Anwendung. FabFilter Pro-C2 ist vielseitig, wenn es um Komprimierung geht. Acht Kompressortypen und umfangreiche Features machen ihn zu einem der vielseitigsten Kompressoren auf dem Markt.

zum Abschluss des FabFilter Pro-C2 Tests

PRO

  • Vielleicht der umfassendste Kompressor auf dem Markt
  • Hervorragende Benutzeroberfläche
  • Nützliche Visualisierungen
  • 8 Kompressorstile
  • Skalierbare Benutzeroberfläche
  • Seitenmenü mit flexiblem EQ
  • Praktische Funktionen wie Hold, Look Ahead, Scope
  • Separate Trockenregelung für Parallelkompression

Für wen? Produzenten, Musiker und Video-Editoren

Straßenpreis: 149,00 €

Empfohlener Preis: 149,00 Euro

Was ist?

Fabfilter Pro-C2 ist ein Kompressor-Plugin, das unter Windows oder Mac verwendet werden kann.

Mit VST, VST3, AU, AAX und Audiosuite deckt Fabfilter-ProC2 alle wichtigen Schnittstellen ab. Das Audio-Plugin kann als 32- oder 64-Bit-Version installiert werden.

5 Funktionen von FabFilter Pro-C2

  • 8 Modi: Clean, Classic, Opto, Vocal, Mastering, Bus, Punch, Pumping
  • Sidechain-Sektion mit EQ
  • Praktische Funktionen wie M/S-Bearbeitung, Halten, Vorausschauen, Bereich
  • parallele Komprimierung
  • Nützliche Visualisierungen

FabFilter Pro-C2 Bewertung

Service

Von Anfang an verfolgt FabFilter in seinen Plugins die Idee des modernen Designs mit Fokus auf nützliche Visuals. FabFilter Pro-C2 funktioniert in diesem Stil und unterscheidet sich vollständig von klassischen Kompressoremulationen.

Mit den verschiedenen visuellen Hilfsmitteln macht der Hersteller sichtbar, wie der Kompressor arbeitet, was dem Nutzer die richtigen Einstellungen erleichtert.

Die vorhandenen Threshold-, Ratio-, Attack-, Release-, Gain- und Dry-Regler lassen sich bequem und stufenlos regeln – sie lösen das Versprechen souveräner Kontrolle ein.

Zunächst ist das separate Trockenpotentiometer zu erwähnen. Damit kann das Rohsignal beliebig gemischt werden. So entsteht in kürzester Zeit eine Parallelkompression nach New Yorker Art.

Vorschauen im FabFilter Pro-C2-Test

Die erste Vorschau erscheint in der Standard-Plug-In-Oberfläche von Pro-C2, die die Auswirkung der Komprimierungseinstellungen auf das eingehende Signal zeigt. Dies geschieht mit übersichtlichen Grafiken.

Eine weitere grafische Darstellung finden Sie im Sidechain-Menü. In dieser Ansicht kann jeder EQ-Parameter sehr flexibel auf den gewünschten Frequenzbereich der Kompression angewendet werden.

Ein Blick auf die Funktionsweise des Kompressors

Das frei skalierbare Fenster (ab VST3) und die voreingestellten Größen von kleinen, mittleren, großen und vollen Bildschirmeinstellungen tragen nicht nur zur Übersichtlichkeit des Workflows bei, sondern ermöglichen auch eine sehr präzise und augenschonende Bedienung – insbesondere auf hochauflösenden Bildschirmen.

Insbesondere der Vollbildmodus lädt Sie ein, Kompression und Sidechain chirurgisch anzupassen. Sie können das Aussehen des Plugins individuell an Ihre Arbeitsweise anpassen.

Umfangreiche Funktionen

Insgesamt verfügt der Fabfilter Pro-C2 über äußerst interessante Features wie Look-Ahead, Hold, Scope und M/S Processing.

Beispielsweise kann Look-Ahead-and-Hold verwendet werden, um ein Voice-Over stumm zu schalten oder in Verbindung mit einer hohen Release-Zeit einen Pump-Effekt zu erzeugen. Der FabFilter Pro-C2 kann auch als Sounddesign-Tool verwendet werden.

Mit den Attack- und Release-Einstellungen können Sie das Ein- und Ausklingverhalten der Kompression definieren.

MIDI- und Dry/Wet-Funktionen

Wie die Vorgängerversion verfügt FabFilter Pro-C2 über MIDI-Learn-, Undo/Redo- und A/B-Umschaltfunktionen, die einen unbegrenzten Workflow ermöglichen.

Der sehr nützliche globale Trocken-Wet-Pot kann verwendet werden, um die Kompressionskraft in einem Arrangement zu automatisieren. Zum Beispiel kann man dem Schlagzeug im Refrain schnell mehr Druck geben als in der Strophe.

Seitenkettenbereich

Als Sidechain-Trigger kann ein externes Signal auf den Sidechain-Bereich gelegt werden. Ein Effekt, der häufig in der elektronischen Musik verwendet wird und für druckvolle Bässe verantwortlich ist.

Mit der Ext-Taste zur Verwendung eines externen Signals im Sidechain-Bereich und ein wenig Kenntnis Ihrer DAW können Sie jedes MIDI- oder Audiosignal an den Kompressor routen.

Stärke und Reichweite des eingehenden Signals lassen sich sehr komfortabel über die Sidechain-Pegelparameter und den Equalizer bestimmen.

Es lässt sich schnell auf druckvollen, pumpenden Bass einstellen. Die Einfachheit und Effizienz, mit der der FabFilter Pro-C2 dies im Test bewältigt, ist erstaunlich.

Multimode-Sidechain-Filter

Neben den genannten Filtern bietet der FabFilter Pro-C2 auch einen „Multimode-Filter“ mit sechs verschiedenen Filtertypen. Mit diesem Multimode-Filter können Sie das Kompressionsmaterial noch genauer definieren.

Mit der Audition-Funktion können Sie das eingehende Signal vorhören. Darüber hinaus bietet es eine differenzierte Sicht auf die Funktionsweise der Sidechain-Schaltung.

Die verschiedenen Setup-Optionen laden zum Experimentieren ein und machen den FabFilter Pro-C2 zu einem sehr reichhaltig ausgestatteten Kompressor, der keine Wünsche offen lässt.

Acht Kompressoren in einem

Neben den bereits in der ersten Version verfügbaren Clean-, Classic- und Opto-Kompressor-Symbolen erweitert FabFilter mit dem FabFilter Pro-C2 Upgrade seine Auswahl auf acht verschiedene Styles.

Mit dieser Erweiterung deckt Fabfilter Pro-C2 alle möglichen Kompressor-Anwendungsbereiche ab und macht andere Kompressor-Plugins praktisch überflüssig.

  • Sauber
  • Klassisch
  • opt
  • Gesang
  • Absorption
  • Bus
  • Schlag
  • Pumpen

Wenn Sie nach der spezifischen Farbgebung eines bestimmten Audiokompressors suchen, müssen Sie natürlich immer noch auf eine geeignete Emulation zurückgreifen.

Fabfilter Pro-C2 in Aktion

Im Test von Fabfilter Pro-C2 ist das Plug-In zunächst auf einen Drum-Bus eingestellt. Die Schwelle wird so gewählt, dass die Pegelabsenkung -4 dB beträgt. Das Verhältnis war anders und die Release- und Attack-Zeiten wurden für den ersten Test gering gehalten.

Der Charakter des Clean Kompressors

Die Effizienz des Kompressors ist nun im Clean-Modus deutlich zu erkennen. Die Claps und Hi-Hats der Drums treten deutlicher in den Vordergrund, was zu einer stärkeren Präsenz des gesamten Schlagzeugs führt.

Die Drums wirken sehr transparent und luftig. Das von einem Kompressor meist gewünschte „Kleben“ ist bei dem eher sanften Niveau des reinen Stilverhaltens dennoch nicht spürbar.

Klassischer Kompressor- und Bus-Stil

Das ändert sich nun im klassischen Stil. Hier wirkt der FabFilter Pro-C2 deutlich stärker auf die höheren Mitten und Höhen. Dadurch klingt das Schlagzeug präsenter und straffer.

Das Styling des Busses lässt keinen Zweifel daran, dass es ein Bus sein soll. Hier wird das gesamte Schlagzeug durch die Kompression des Pro-C2 fett und knackig.

Mit den richtigen Einstellungen können Sie schnell mixfertige Drums erstellen, die nur wenig zusätzliche Bearbeitung erfordern.

Treten und pumpen

Bei den Charakteren Punch und Pumping ist der Name Programm. Punch gibt Ihren Songs den Punch, den sie brauchen, und der Pump bringt sie wirklich zum Pumpen. Einfach hervorragend, was FabFilter Pro-C2 hier für die Dienste leistet.

Mit den zusätzlichen Attack-, Release-, Knee- und Range-Tuning-Optionen können Sie den Sound feinjustieren und schnell das gewünschte Ergebnis erzielen.

Die parallele Komprimierungsfähigkeit ist in diesen Modi sehr effektiv. Sie können rohe Sounds mit dem Dry-Regler einschalten. Das verleiht dem Schlagzeug oft etwas mehr Authentizität.

Kompressor für Gesang

Als nächstes interessiert mich im FabFilter Pro-C2-Test, was der neue Vocal-Kompressor mit einer Vocal-Spur macht.

Ich stelle einen Schwellenwert so ein, dass der Reduktionspegel -8 dB erreicht. Dadurch entsteht eine deutlich hörbare Kompression. Manuelle Knieeinstellung und Ratio werden im Gesangsmodus außer Kraft gesetzt. Sie reagieren je nach Signal – dh. nach vorprogrammierten Einstellungen.

Die Glättung von Transienten im Gesangsstil ist hervorragend und verleiht dem Gesang eine warme und raumgreifende Präsenz.

Renderings können für einen klassischen Kompressor-Look deaktiviert werden

Mit den Attack- und Release-Einstellungen gibt es viele Optionen, um die Stimme richtig in den Mix einzubetten.

Die Hold- und Look-ahead-Parameter sind sehr nützliche Funktionen im Gesangsmodus, die sehr flexible Einstellmöglichkeiten bieten und beispielsweise für Voice-Overs verwendet werden.

Der Gesangscharakter überzeugt durchweg. Ein sehr nützlicher Kompressorstil, der nicht nur in der Musikproduktion, sondern vor allem in Radio- und Fernsehstudios verwendet wird.

Auch im Bereich Stimme und Gesang haben die Entwickler von FabFilter alles richtig gemacht und den Pro-C2 mit einem sehr effektiven und praktischen Charakter ausgestattet.

Der Absorptionsstil im FabFilter Pro-C2-Test

Schließlich muss das Ohr auf die aufnehmende Figur gerichtet werden. Im Test des FabFilter Pro-C2 wurde dieser bestimmungsgemäß auf den Hauptkanal gelegt, um das Verhalten des FabFilter Pro-C2 über die gesamte Strecke zu bewerten.

Mit einer Threshold-Einstellung, die den Eingangspegel auf -4 dB reduziert, hält der Song merklich zusammen. Mit den zahlreichen…