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Der Taekwondo Club zeigt Inklusion im Sport

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Die große Bedeutung des Sports als Freizeitbeschäftigung oder Wettkampf gilt für Menschen mit und ohne Behinderung. Alle Mitglieder trainieren gemeinsam im Kampfsportverein „Vienna Taekwondo Center“. Egal, wie hoch Ihr Gürtellevel ist und ob Sie eine Behinderung haben oder nicht.

22.08.2022 19:00 Uhr

Online ab heute, 19:00

In Wirklichkeit sieht die Tatsache, dass Menschen mit und ohne Behinderungen in den meisten Fällen gleich behandelt werden, anders aus. Gerade im Sport gibt es oft klare Grenzen. Inklusion bedeutet, das Umfeld so zu gestalten, dass alle teilhaben können und niemand ausgegrenzt wird. Dieser Grundgedanke wird seit 2016 im „Vienna Taekwondo Center“ umgesetzt. Er ist derzeit der größte Taekwondo- und Para-Taekwondo-Sportverein Österreichs. An den beiden Standorten Schmelz und Burggasse werden behinderte und nicht behinderte Menschen gemeinsam unterrichtet.

Leistungsangepasste Übungen

Die verschiedenen Gruppen werden nach Alter getrennt, nicht nach Leistung. Wichtig ist, dass Trainingseinheiten und Übungen an das Niveau aller Teilnehmer angepasst werden. Anfänger können auch auf fortgeschrittene Skifahrer treffen. „Für Inklusion ist es auf jeden Fall wichtig, gemeinsam zu trainieren, egal ob mit oder ohne Behinderung“, sagte Cesar Valentim, Cheftrainer des Vereins, im Gespräch mit Wien Heute.

ORF-Athleten mit unterschiedlichen Gürtelstufen trainieren gemeinsam im Taekwondo Center

Auch Vereinsmitglieder mit unterschiedlichen Gürtelstufen trainieren gemeinsam auf der Matte. Laut Valentim gibt es nie getrennte Trainings für Menschen mit und ohne Behinderung. Er arbeitet seit fast 20 Jahren als Taekwondo-Trainer. In früheren Sportvereinen konnte er mit sehbehinderten Menschen arbeiten. Seit zwölf Jahren trainiert Valentim in seinem Verein Sportler, die er teilweise auch auf Wettkämpfe vorbereitet. Taekwondo ist ein olympischer und paralympischer Wettkampfsport.

Verschiedene Lebensweisen kennenlernen

Valentim betonte, dass furchtlose Trainer und ein furchtloser Verein die Voraussetzungen für Inklusion im Sport seien. Nur so kann sichergestellt werden, dass alle Menschen den gleichen Zugang zur ungehinderten Teilnahme am Sport haben.

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„Die Teilnahme am Taekwondo-Training ist bereichernd, weil sich Menschen aus verschiedenen Lebensbereichen kennenlernen und man viel voneinander lernen kann“, sagte Taekwondo-Wettkämpfer Nikol Milosevic. Man lernt sowohl von den Niedrigabsolventen als auch von den Hochabsolventen. Der Vienna Taekwondo Club befürchtet nicht, dass die höheren Gürtelgrade im direkten Kontakt mit den niedrigeren Graden zu viel Stärke zeigen.