Russland befindet sich seit sechs Monaten im Krieg mit der Ukraine. Bundeskanzler Scholz wandte sich an die ukrainische Bevölkerung.
Bundeskanzler Olaf Scholz gratulierte der Ukraine zum Unabhängigkeitstag und drückte den Opfern des Krieges sein Mitgefühl aus. „Eigentlich sollte es ein Tag voller lustiger Konzerte, Picknicks und Paraden werden“, sagte der GSDP-Politiker am Mittwoch in einer Videoansprache. „Doch der dunkle Schatten des brutalen russischen Angriffskrieges zeichnet sich ab – und das an diesem 24. August, genau sechs Monate nach Kriegsbeginn. Scholz versicherte, die Ukraine weiter zu unterstützen.
„Wir werden weiterhin Monat für Monat Waffen liefern, von selbstfahrenden Haubitzen bis hin zu Flugabwehrsystemen. Außerdem wird sich Deutschland am Wiederaufbau des Landes beteiligen. Ende Oktober soll in Berlin eine internationale Wiederaufbaukonferenz unter Beteiligung der Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, die Weichen stellen.
Raketenwerfer, Munition und Flugabwehrsysteme
Die Kanzlerin hat bereits umfangreiche Waffenlieferungen angekündigt. Es sei ein neues Paket auf den Weg gebracht worden, das hochmoderne Luftabwehrsysteme, Raketenwerfer, Munition und Drohnenabwehrgeräte umfasst, sagte Scholz am Dienstag auf einer Konferenz zur Lage auf der Krim, zu der er aus Kanada in Verbindung gebracht wurde. Ein Regierungssprecher sagte auf Nachfrage, Kiew werde drei weitere Iris-T-Luftverteidigungssysteme, ein Dutzend gepanzerte Rettungsfahrzeuge und 20 montierte Raketenwerfer erhalten. Insgesamt geht es laut dem Sprecher um Rüstung im Wert von mehr als 500 Millionen Euro.
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