Die Phantomgalaxie, offiziell bekannt als M74, ist eine Art Spiralgalaxie, die als Grand Design Spiral bekannt ist. Das bedeutet, dass es auf den kürzlich veröffentlichten Fotos gut definierte Spiralarme gibt, die weit außerhalb der Mitte enden.
Die Bilder wurden unter Verwendung von Daten sowohl des Hubble- als auch des Webb-Teleskops erstellt. Nach Angaben der Europäischen Weltraumorganisation entdeckte Webb „feine Filamente aus Gas und Staub“ in den Spiralarmen der Galaxie. Die Bilder bieten auch einen klaren Blick auf den gasarmen Kernsternhaufen im Zentrum der Galaxie.
Die Europäische Weltraumorganisation sagte, das Webb-Teleskop habe auch sein Mittelinfrarotinstrument (MIRI) verwendet, um die Phantomgalaxie als Teil eines Projekts zum Verständnis der frühen Stadien der Sternentstehung zu untersuchen.
Während Webb Infrarotwellenlängen am besten beobachten kann, hat Hubble eine besonders scharfe Sicht bei ultravioletten und sichtbaren Wellenlängen, sagt die Agentur. Dadurch konnte er besonders helle Regionen der Sternentstehung, sogenannte HII-Regionen, in Aufnahmen der Phantomgalaxie sichtbar machen.
Die Kombination der Daten der beiden Teleskope ermöglichte es den Wissenschaftlern, ein tieferes Verständnis der Geistergalaxie zu gewinnen – und atemberaubende Bilder des Universums zu erstellen.
Netzbrüste Die ersten hochauflösenden Bilder Noch vor wenigen Wochen im Juli. Das Teleskop ist größer als Hubble und kann viele entfernte Galaxien beobachten, wodurch Wissenschaftler etwas über die frühe Sternentstehung lernen können. Hubble umkreist die Erde, aber Netz umkreist die Sonne, etwa eine Million Meilen von der Erde entfernt.
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