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Wichtige Beteiligungen belasten das Ergebnis der RLB OÖ stark

31. August 2022

Trotz des guten operativen Geschäfts belasteten die Auswirkungen der Ukrainekrise das Ergebnis der RLB OÖ. © RLB Oberösterreich

Trotz des guten operativen Geschäfts musste die Raiffeisenlandesbank OÖ im ersten Halbjahr einen deutlichen Verlust verkraften. Dies ist vor allem auf die Folgen der Krise in der Ukraine zurückzuführen, die wichtige Beteiligungen stark belasteten.

„Mit dem operativen Geschäft können wir erneut sehr zufrieden sein, allerdings wirken sich die wirtschaftlichen Folgen des Krieges in der Ukraine insbesondere auf die Rückstellungen für Portfoliorisiken und aufgrund von Abwertungen im Bereich der nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen aus zu einem negativen Ergebnis im Konzern der Raiffeisenlandesbank OÖ geführt”, kommentierte Generaldirektor Heinrich Schaller die Entwicklung.

Die Bank weist für den Zeitraum einen Vorsteuerverlust von 236,1 Millionen Euro und einen Betriebsverlust von 222 Millionen Euro aus. Das Ergebnis wurde stark durch die Wertminderungen der voestalpine (228,4 Mio. €) und der RBI (205,2 Mio. €) belastet.

„Rechnet man die Abwertungserfordernisse der beiden größten Beteiligungen der RLB OÖ heraus, hätten wir ein Betriebsergebnis von 454,7 Millionen Euro gehabt“, betont Schaller.

Das Fundingvolumen (+3,8 Prozent) und der Provisionsüberschuss (+9,7 Prozent) stiegen.

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