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NEOS: Wahlkampfunterstützung durch den Parteivorsitzenden

Politik

Die burgenländischen NEOS haben im Kommunalwahlkampf am Mittwoch Unterstützung von Landesvorsitzende Beate Meinl-Reisinger erhalten. An den anstehenden Wahlen werden NEOS-Kandidaten in fünf Kommunen teilnehmen.

07.09.2022 17:43 Uhr

Ab heute, 17:43 Uhr online

Unter anderem besuchte Meinl-Reisinger das SOS-Kinderdorf in Pinkafeld. In dieser Stadt haben NEOS derzeit ihren einzigen Gemeinderat im Burgenland. Meinl-Reisinger erklärte, dass NEOS in 166 Gemeinden keine Kandidaten finden könne, das Burgenland sei eigentlich noch im Aufbau. Da Sie im Landtag nicht vertreten sind, ist es ohne Strukturen besonders schwierig.

ORF Meinl-Reisinger zu Besuch im SOS-Kinderdorf Pinkafeld

Meinl-Reisinger: Qualität vor Quantität

„Wir setzen auf Qualität statt Quantität, das ist uns auch sehr wichtig“, sagt Meinl-Reisinger. Auch in diesem Bereich seien in der Vergangenheit Fehler gemacht worden – sie rede nicht vom Burgenland, sondern vom Prinzip. NEOS ist zehn Jahre alt, hat ein „Superteam“ und wächst. Sie ist laut Meinl-Reisinger sehr selbstbewusst.

Eduard Posch ist NEOS-Berater bei Pinkafeld. Bei der Wahl im Oktober wird er erneut kandidieren. Sein Ziel ist es, Pinkafeld zur kinder- und familienfreundlichsten Gemeinde zu machen. Sie wollen die Innenstadt zum Erlebnis- und Begegnungsort machen und im Schlosspark einen Spielplatz für Generationen bauen. Neben Pinkafeld sind NEOS auch Kandidaten in Bad Sauerbrunn, Breitenbrunn, Eisenstadt und Mattersburg. Ziel sei es, mit allen fünf Sitzen in den Gemeinderat einzuziehen, sagte NEOS-Landessprecher Christoph Schneider. In vier der fünf Kommunen treten NEOS-Kandidaten auch bei den Bürgermeisterwahlen an.