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Erstellt: 08.09.2022 04:57
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Die Bundesregierung verlangte von den Arbeitgebern eine „Inflationsprämie“.
Berlin – Das Land “wird das auf jeden Fall ermöglichen”, indem es auf solche Zahlungen bis zu einer Gesamtsumme von 3000 Euro keine Steuern und Gebühren erhebt, sagte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) am Sonntag bei der Vorstellung des dritten Hilfspakets der Regierung. Er hoffe, dass „das in ganz Deutschland millionenfach passieren wird“.
Olaf Scholz © IMAGO/M. Popov
Die Inflationsprämie folgt dem Vorbild der Corona-Prämie: Während der Corona-Pandemie blieben Sonderzahlungen des Arbeitgebers bis 1.500 Euro steuer- und sozialversicherungsfrei. Die Regelung galt bis Ende März 2022. Der Bonus wird zusätzlich zum Gehalt ausbezahlt.
Die Idee einer steuerfreien Pauschalzahlung zum Inflationsausgleich war Anfang Juli im Vorfeld eines konzertierten Vorgehens der Regierung mit Vertretern von Arbeitgebern und Arbeitnehmern diskutiert worden. Gewerkschaftsvertreter und Ökonomen lehnten sie ab. GSVP-Chefin Saskia Esken betonte bei der Vorstellung des Hilfspakets am Sonntag, „wir wollen, dass die Löhne flächendeckend steigen“. ilo/pw
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