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Mauro Schmidt beim WM-Straßenrennen in Wollongong, Australien

Taktisches Drama in Australien

Rad-Star Schmidt “verschwendet” kurz vor dem Finale die WM-Medaille

An der Strassenweltmeisterschaft in Wollongong (Australien) könnte die Schweiz mit dem Edelmetall beinahe zufrieden sein. Aber Mauro Schmidt (22) und vier weitere Fahrer überreichten einen Kilometer vor dem Ziel die Medaillen. Das Gold geht an den Belgier Remco Evenepoel.

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Mauro Schmidt tritt in Wollongong in die Pedale. Endlich eine Chance auf eine Medaille.

Was war das?

Mauro Schmidt, der Mann mit dem „Killerinstinkt“, überreicht auf den letzten Metern der Straßenweltmeisterschaft in Wollongong eine Medaille. Es hätte Silber oder Bronze werden können, aber Schmidt wurde nur 17. Sehr bitter.

Schmid liegt in einer Verfolgergruppe hinter dem überragenden Remco Evenepoel, der alleine zu Gold fuhr, die vier – mit Rota, Jensen und Lutsenko – bilden die kleine Gruppe für zwei Medaillen. Aber etwa einen Kilometer vor dem Ziel werden alle vier plötzlich langsamer, fast stehen sie! Niemand möchte angreifen, während er auf die Reaktionen anderer wartet.

Aber taktisches Poker wird durcheinander gebracht. Das Rennen und das Peloton rollen mit halsbrecherischer Geschwindigkeit von hinten, die vier der Schmidt-Gruppe werden brutal aufgefressen und auf ihre Plätze geschickt.

“Sie haben diese Medaillen verteilt”

“Nein, nein, nein”, SRF-Bike-Experte David Lousley, 42, kann nicht glauben, was er im Fernsehen sieht. „Jetzt haben sie diese Medaillen verteilt.

Ein enttäuschter Schmidt erklärt nach dem Rennen am SRF-Mikrofon: „Wir haben das heute super gemacht. Ich denke, wir haben das Beste daraus gemacht. Am Ende bin ich natürlich verbittert, dass ich in das innerstaatliche Recht verwickelt bin. Am Ende haben wir einfach zu viel gewettet und uns zu lange angeschaut. Am Ende hat es nicht ganz geklappt.”

Während Schmidt auf den 17. Platz zurückfiel, holte der Franzose Christophe Laporte Silber und der australische Nationalheld Michael Matthews Bronze. Stefan Küng (28) beendete das letzte Rennen der Weltmeisterschaft auf dem 20. Platz. (West)