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Das Rote Kreuz sucht ehrenamtliche Helfer – gerade jetzt sind Menschen über 60 gefragt, auch wenn die Mitarbeiterzahl seit 2009 um 30 Prozent gestiegen ist.
25.04.2022 16.30
Online seit gestern, 16.30 Uhr
„Wir haben die richtige Jacke für Sie“, schrieb er auf vielen Einsatzfahrzeugen des Roten Kreuzes. Über 22.500 Freiwillige in Oberösterreich, die einen Teil ihrer Freizeit beim Roten Kreuz verbringen, sind der Einladung gefolgt.
3,1 Millionen unbezahlte Stunden
Laut Walter Eichinger, Präsident des Oberösterreichischen Roten Kreuzes, leisten sie jährlich 3,1 Millionen unbezahlte Stunden in verschiedenen Bereichen der Gesellschaft. Wenn sie sich ehrenamtlich für das Rote Kreuz engagieren, spüren die Menschen, dass ihr Handeln nicht nur für andere, sondern auch für sich selbst, für ihr eigenes Leben einen Sinn schafft.“
Ältere Menschen müssen an Bord gebracht werden
Und weil die beruflichen und anspruchsvollen Lebensphasen oft den Ausstieg aus dem Roten Kreuz bedeuten, will man nun auch ältere Menschen gewinnen, die auch Erfahrungspunkte sammeln können – die Generation 60+. Laut Erich Haneschleger, Landeshauptmann des Roten Kreuzes in Oberösterreich, gibt es viele Aufgaben, die keine körperliche Aktivität erfordern: „Das Gute an dieser Altersgruppe ist, dass sie sehr zuverlässig sind und auf einen Schlag in unser Leistungsangebot integriert werden können sehr breite Basis. Und wenn das stimmt, was uns die Marktforschung sagt, dann ist in der Regel jeder fünfte Österreicher aus Oberösterreich bereit, beim Roten Kreuz mitzumachen.“
Öffentliche Arbeit als wichtigste Quelle für junge Menschen
Die wichtigste Quelle für die Rekrutierung junger Menschen ist nach wie vor der Zivildienst, eine Quelle, die bei jungen Frauen fehlt. Die 87 örtlichen Rotkreuz-Büros brauchen vor allem unter der Woche mehr Kapazität.
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