Die 64. Brigade der russischen Armee hinterließ in der ukrainischen Kleinstadt Bucha eine Spur der Verwüstung. Russische Soldaten folterten und vergewaltigten Männer, Frauen und Kinder und richteten brutal unschuldige Zivilisten hin.
Nach den Gräueltaten in Bucha wurde die Brigade zurückgezogen. Die Soldaten kehrten über Weißrussland nach Russland zurück. Dort verlieh ihnen der russische Machthaber Wladimir Putin (69) persönlich einen Ehrentitel für die Gräueltaten, den er als “Schutz staatlicher Interessen” bezeichnete.
Neue Entdeckungen aus Bucha: Russische Soldaten schießen auf flüchtige Autos (01:15)
Die Ukrainer wollen sich an den Metzgern von Buchans rächen
Jetzt müssen die Soldaten, bekannt als die Buchans-Schlächter, erneut in den Krieg ziehen, berichtet die Daily Mail. Putin verlegte einen Teil der gefährlichsten Front nach Donbass. Dort steht die 64. russische Brigade nun der 93. ukrainischen Brigade gegenüber.
Der Ruf der Ukrainer: brutal. Soldaten der 93. Brigade müssen sich an den Russen für die Gräueltaten in Bucha rächen wollen. Wir können bereits sehen, wie die Ukrainer viele russische Panzer und Fahrzeuge zerstört haben. Leichen sind zu sehen.
Das Massaker in Bucha: Videos zeigen russische Soldaten in der Nähe von Leichen (00:41)
Putin hat wohl Angst vor Gericht
Die Ukraine hat die Namen der für die Bucha-Verbrechen verantwortlichen Beamten bekannt gegeben. Ihr zufolge hat Putin die Buchans-Schlächter mit versteckten Motiven an die Front im Donbass geschickt.
Laut ukrainischen Quellen befürchtet der russische Militärführer, dass die Metzger von Buchans eines Tages vor Gericht gestellt werden könnten. Dann würde das Ausmaß ihrer Gräueltaten enthüllt werden. Also schickt Putin seine Schlächter lieber an die Front für den möglichen Tod.
“Schnelle Eliminierung unnötiger Zeugen”
Die ukrainischen Geheimdienste schrieben: „Ein weiteres Ziel der raschen Rückkehr der 64. Brigade auf ukrainisches Territorium ist die rasche Eliminierung unnötiger Zeugen.“ Laut der ukrainischen Nachrichtenseite Gromadske wollten die meisten russischen Soldaten kurz nach der Operation Bucha den gefährlichen Transfer selbst nicht vornehmen. Sie protestierten.
Zumal ukrainische Soldaten in dieser Schlacht wahrscheinlich noch härter kämpfen werden. Ein Sieg über die Metzger von Buchans hätte eine starke symbolische Bedeutung für die Ukraine, würde ukrainische Soldaten motivieren. Die erfolgreiche Versenkung des russischen Kriegsschiffes Moskau war ein so großer symbolischer Sieg für die Ukraine. (obf)
Berset zum Massaker von Bucha: „Alles deutet auf ein Kriegsverbrechen hin“ (06:10)
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