Stand: 29.04.2022 14:57 Uhr
Ab Samstag wird es in Hamburg in Sachen Krone ganz anders – zum Beispiel muss man in Geschäften keine Maske mehr tragen. Social-Media-Senatorin Melanie Leonhard (SPD) mahnte jedoch erneut zur Vorsicht.
Leonhard sagte am Freitag, er befinde sich im Übergang zu einer neuen Phase der Eindämmung der Pandemie. „Aber wenn du eine Maske tragen willst, ist das sicher nicht verkehrt.“ Sie selbst werde zunächst weiterhin im Supermarkt eine Maske aufsetzen. Die meisten Menschen in Hamburg sind durch Impfungen und eine oder mehrere Infektionen, die sie überstanden haben, gut vor der Krone geschützt, sodass das Risiko, dass viele Menschen erkranken, gering ist. Daher wären aus ihrer Sicht die bisher für die Krone geltenden Regeln nicht mehr zeitgemäß. Ihre Behörde beobachtet die Situation in Krankenhäusern und Arztpraxen jedoch weiterhin genau. Erst wenn wieder Staus drohen – etwa weil eine andere Variante des Virus wieder aufgetaucht ist – wird es wieder Einschränkungen geben.
Crown-Regeln: Was sich ab Samstag ändert
Mit dem Auslaufen der Hotspot-Regel fallen in Hamburg ab Samstag die meisten Corona-Maßnahmen weg. Dann können Sie in der Hansestadt wieder ohne Maske einkaufen und Tanzveranstaltungen ohne Einschränkungen besuchen – so wie seit Wochen in fast allen Bundesländern.
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Schulen in Hamburg: Tests, Lüftung und Luftfilter bleiben
Auch Studierende in Hamburg müssen keine Schutzmasken tragen. Anders als in zwölf anderen Bundesländern bleibt die Verpflichtung zur Durchführung von zwei Kronentests pro Woche vorerst bestehen. Darüber hinaus gelten Regelungen zum regelmäßigen Lüften von Unterrichtsräumen. Gleichzeitig müssen mobile Luftfilter weiter verwendet werden, sagten Schulbeamte.
Im Nahverkehr, in Kliniken und Pflegeheimen gilt weiterhin Maskenpflicht
Hamburgs FFP2-Masken müssen ab Samstag nur noch in Bussen und Bahnen sowie in Einrichtungen wie Kliniken und Pflegeheimen getragen werden, die besonders gefährdete Menschen beherbergen. Arbeitgeber haben das Recht, bis Ende Mai in ihrem Unternehmen auf eine Maske zu bestehen. Darüber hinaus können beispielsweise Geschäfte oder Restaurants von Gästen verlangen, Masken durch ihr Recht auf ein Zuhause zu tragen. „So können es zum Beispiel Einzelhändler noch durchsetzen“, sagte Leonhard dem Hamburg Journal. „Aber wir als Stadt können das nicht mehr diktieren.“
AUDIO: Senator Leonhard zur Abschaffung der Kronenmaßnahmen (1 Minute)
Fällt der Test positiv aus, müssen Sie sich weitere zehn Tage isolieren
Allerdings gilt nach Behördenangaben weiterhin: Fällt der Schnelltest positiv aus, soll man sich isolieren und einen PCR-Test machen. Wenn es positiv ist, müssen Sie sich wie bisher für zehn Tage in Isolation begeben. Allerdings soll die Dauer der Isolation nach Wunsch von Bundes- und Landesgesundheitsministern überprüft werden. „Es verkürzt im Wesentlichen die Isolationszeit für diejenigen, die nachweislich bis zu fünf Tage lang positiv sind“, sagte Leonhard. Der Wechsel wird nächste Woche erwartet.
Zwei Impfzentren
Leonhard sagte, 95 Prozent der Erwachsenen in Hamburg hätten eine vollständige Impfserie erhalten, von denen mehr als 71 Prozent auch aufgefrischt worden seien. Künftig wird es in Hamburg zwei Impfzentren geben: Eine Impfdosis erhalten Sie weiterhin am Flughafen und in den Harburg Arcaden. Auch mobile Teams müssen weiterhin eingesetzt werden. Auch in Krankenhäusern und Arztpraxen werde es Möglichkeiten zur Impfung geben, sagte Leonhard.
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In den Harburg Arkaden befindet sich ein Impfzentrum. Ein weiteres wird im ehemaligen Charterterminal des Flughafens seine Pforten öffnen. 1 Minute
Kostenlose Tests für Bürger mindestens bis Ende Juni
Kostenlose Einbürgerungstests sollen mindestens bis Ende Juni verfügbar sein. „Die Bundesregierung hat die Testverordnung bis Ende Juni verlängert“, sagte die Senatorin. In Hamburg stehen noch mehr als 170 Teststationen zur Verfügung.
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Dieses Thema im Programm:
DDR 90,3 | NDR 90.3 Aktuell 29. April 2022 | 14:00
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