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Der DWD warnt vor Gewittern, Starkregen und Hagel

Am 15. Mai 2022 um 20:19 Uhr

Wetter in NRW: Der DWD warnt am Montag vor Gewittern, Starkregen und Hagel

Während eines Gewitters zucken Blitze am Himmel (Symbolbild).
Foto: dpa / Nicolas Maeterlinck

Herbst-Update Am Montag gibt es eine totale Mondfinsternis. Doch der Deutsche Wetterdienst sagt für den Wochenanfang starke Gewitter, Starkregen, Hagel und starke Böen in NRW voraus. Aber es ist nicht nur am Montag ungelegen.

Viel Sonnenschein bei wenigen Wolken und Temperaturen zwischen 26 und 29 Grad verwöhnten die Menschen in NRW am Sonntag. Die Nacht zum Montag ist zunächst klar. Doch dann ziehen morgens im Südwesten dichte Wolkenfelder auf, wo es vereinzelt zu Niederschlägen kommen kann.

Am Montag nehmen die Wolken zu und es wird bewölkt und warm von 23 bis 26 Grad. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) sind Regen und starke Gewitter – teilweise schwierige Zeiten – ab Montagmorgen sehr früh möglich. Der DWD prognostiziert Starkregen von 15 bis 25 Liter pro Quadratmeter in kürzester Zeit und starke Böen von 55 km/h. Mittags wird es vielerorts stürmisch – der Deutsche Wetterdienst sagt vereinzelt Windböen zwischen 70 und 85 km/h (Bft 8-9) voraus. Auch Hagel mit einer Korngröße von bis zu zwei Zentimetern ist möglich.

Wetter in NRW?: Der DWD warnt vor Gewittern, Starkregen und Hagel am 16. Mai 2022.

Aufgrund des sintflutartigen Regens besteht örtlich Unwettergefahr. In der Nacht zum Dienstag beruhigte sich das Wetter laut DWD wieder. Nur am Donnerstagnachmittag gibt es im Westen und Südwesten vereinzelt starke Gewitter mit sintflutartigen Regenfällen von etwa 20 Litern pro Quadratmeter, Windböen um 85 km/h und feinem Hagel.

Liebhaber der Sterne erwartet zu Beginn der Woche ein besonderes Event – ​​am Montag gibt es eine Show für die Frühaufsteher: Liebhaber des Himmels können eine totale Mondfinsternis beobachten – wenn auch nicht überall in Deutschland. Denn an manchen Stellen wird der Erdtrabant nach Südwesten bereits hinter dem Horizont verschwinden, bevor er vollständig in den Schatten der Erde eintaucht. Außerdem ist der Himmel schon recht hell. Beobachter konnten teilweise nur eine partielle Mondfinsternis beobachten, wie der Vorsitzende des Vereins der Sternfreunde Deutschlands Sven Melhert auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur erklärte.

Und auch die Zeit kann Neugierigen einen Strich durch die Rechnung machen. „Im Nordwesten sieht es schlecht aus“, sagte ein Sprecher des Deutschen Wetterdienstes in Offenbach zur Wettervorhersage am frühen Montagmorgen. Im Südosten und Nordosten kann es wolkenlos sein, aber selbst das ist noch nicht garantiert. Es kann Lücken in den Wolken im Südwesten geben. Insgesamt herrscht aber noch Unsicherheit, da es noch unterschiedliche meteorologische Modelle gibt und möglicherweise noch niedrige Werte benötigt werden.

Ganz vom Himmel verschwinden wird der Erdtrabant jedenfalls mit bloßem Auge nicht. Sowohl bei einer totalen als auch bei einer partiellen Mondfinsternis leuchtet der vom Erdschatten verdeckte Mond rötlich, manchmal nur in blassen Farben. Grund dafür ist laut DWD das in die Erdatmosphäre abgelenkte Sonnenlicht. Laut einer repräsentativen Umfrage des Yougov-Instituts für Meinungsforschung plant mehr als ein Drittel der Menschen in Deutschland, zumindest die Phasen der Mondfinsternis zu beobachten.

Die Versammlung beginnt um 5:29 Uhr, genau dann, wenn der Trabant von Mitteldeutschland aus gesehen untergeht, sagte Melhert. Weiter östlich verpasst man dieses Spektakel, weiter westlich kann man für kurze Zeit die totale Phase beobachten. Die Mitte der Finsternis wird um 6.12 Uhr morgens erreicht, die volle Phase endet kurz vor 7 Uhr morgens.

„Die Mondfinsternis beschreibt den astronomischen Vorgang, bei dem sich der Mond durch den Schatten der Erde bewegt“, heißt es auf der DWD-Homepage in Offenbach. Ein solches Ereignis tritt nur bei Vollmond auf und wenn Sonne, Erde und Mond genau auf derselben Linie im Raum stehen. Dies geschieht jedoch nicht automatisch bei jedem Vollmond. „Grund dafür ist, dass die Umlaufbahn des Mondes um die Erde gegenüber der Umlaufbahn der Erde um die Sonne, in der sich der Erdschatten befindet, um etwa fünf Grad geneigt ist“, sagt der DWD. Daher geht der Vollmond normalerweise unter oder über dem Schatten der Erde.

Kurz vor 4:30 Uhr morgens betritt der Mond die Erde. Für viele endet es jedoch wegen des untergehenden Mondes gegen 5 Uhr morgens, wenn der Mond in den halben Erdschatten eintritt.

(filz/bsch/dpa)