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Staatsanwaltschaft ermittelt: Betrugsverdächtige – Verfahren gegen “Krypto-König” Dadvan Yusuf

Er ist der Shootingstar der Schweizer Krypto-Szene. Die Rede ist vom 22-jährigen Dadvan Yusuf, der mit Kryptowährungen ein Vermögen angehäuft hat. Letztes Jahr veröffentlichte er mit seiner Dohrnii Foundation sogar einen eigenen Token. Damit wollte er möglichst vielen Menschen Krypto-Know-how zugänglich machen, und durch den Verkauf seiner eigenen Kryptowährung namens DHN muss das Projekt finanziert werden.

Doch weniger als 24 Stunden vor der Listung der auf den Cayman Islands ansässigen Handelsplattform Bitmart blockierte die Schweizer Finanzmarktaufsicht Finma das Projekt Mitte April mit einer State-of-the-Art-Order. Doch Yusuf und seine Stiftung ließen sich davon nicht abhalten: Mit einem Trick gelang es ihnen, ihren Token wie ursprünglich geplant auf der dezentralen Kryptowährungsbörse PancakeSwap zu platzieren.

Doch nicht nur die Finma interessiert sich für Yusufs Geschäft, nun ermittelt auch die Staatsanwaltschaft Bern gegen den 22-Jährigen. Das teilte SRF am Freitag mit. Die Vorwürfe sind happig: Geldwäsche und Betrug. Das bestätigten die Berner Behörden gegenüber SRF «Recherche». Grund dafür ist ein Signal an den Geldwäsche-Meldedienst MRO. Der Anwalt von Dadvan Yusuf sagte gegenüber SRF, dass sein Mandant von einer solchen Untersuchung nichts gewusst habe. Das ist die Unschuldsvermutung.