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Hertha BSC: Präsident Werner Gegenbauer ist zurückgetreten – Bundesliga

Dies ist das Ende einer Ära!

Trotz des erfolgreichen Abstiegs stehen Hertha BIA turbulente Tage und Wochen bevor. Am frühen Abend nach der Rettung gab Präsident Werner Gegenbauer, 71, seinen Rücktritt bekannt.

In einer Mitteilung des Vereins wandte sich Gegenbauer an die Fans. Darin heißt es: „Heute habe ich dem Präsidium meinen Rücktritt als Präsident von Hertha BSC mitgeteilt.“

Gegenbauer weiter: „Es gibt Momente für Neuanfänge. Und ich denke und fühle, dass ein solcher Moment heute gekommen ist. Mit meiner Entscheidung möchte ich einen Neuanfang für die Zukunft von Hertha BSC starten.“

Gleichzeitig stellt der Unternehmer klar, dass die aktuellen Meinungsverschiedenheiten mit unserem Investor bei meiner Entscheidung keine Rolle gespielt haben. Dieser Streit war nie persönlich. Das ist ein Widerspruch zwischen Hertha BSC und der Tennor Holding.“

Investor Lars Windhorst, 45, forderte Gegenbauer wegen anhaltenden Scheiterns zum Sturz auf. Am Sonntag findet die Hertha-Mitgliederversammlung statt. Es gab zwei Vorschläge zur Abstimmung des Präsidenten – und einen Vorschlag zur Abstimmung des gesamten 7-köpfigen Exekutivkomitees.

Seit Monaten tobt im Verein und zwischen Vereinsverantwortlichen und Finanzier ein offener Machtkampf. Nach 14 Jahren im Amt hat Gegenbauer nun die eventuelle Abschaffung durch seinen Rücktritt verhindert. Am Ende seines Statements schrieb er: “Mein Herz wird immer blau-weiß schlagen!”

Zuvor hatte der Rücktrittsbericht der „Wirtschaftswoche“ für Aufregung gesorgt, was der Klub dementierte.

Nun ist der Austritt, nachdem er schriftlich beim eV-Aufsichtsrat eingegangen ist und auch akzeptiert wurde, offiziell.

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Wie geht es weiter mit dem Olympiastadion?

Gemäß der Satzung fungiert Vizepräsident Thorsten Manske nun automatisch als Präsident.

Aber: Auf der Mitgliederversammlung am Sonntag gibt es auch zwei Anträge gegen ihn. Darunter auch gegen das gesamte Präsidium.

Dann wird sich zeigen, ob es Ende Juni/Anfang Juli Nachwahlen oder vollständige Neuwahlen geben wird. Das Präsidium besteht aus insgesamt neun Sitzen.

Inzwischen ist bekannt, dass nur Kay Bernstein (41), einst der sogenannte Kapodaster, der führende Sänger im Fanblock, zum Präsidenten gewählt wurde, was Manske auch weiterhin tun will, wenn er die Wahlvorschläge überlebt.

Bernstein, Gründer und Geschäftsführer der Berliner Eventagentur Team Bernstein, ist bei Fans beliebt. Eine von Bernstein geführte Gruppe hat kürzlich ein Wahlprogramm veröffentlicht und online gestellt.