Die deutsche Kultgruppe Rammstein brachte das Wörthersee-Stadion in Klagenfurt gleich zweimal zum Beben:
Mittwoch und Donnerstag zum Lesen
23:00 Uhr: Finale
Ein spektakulärer Kindergeburtstag für mehr als 30.000 Erwachsene. Es war so stark wie erwartet. Es war so brutal wie erwartet. Es war so feurig wie erwartet. Eine (Pyro-)Show der Superlative präsentierten Rammstein am Mittwoch und Donnerstag im Wörthersee-Stadion in Klagenfurt – wenn auch ohne große Überraschung, so Bernd Melihar in seinem nächtlichen Rückblick.
20.40 Uhr: Lichter erhellen den Nachthimmel
35.000 Besucher wollen sich das Rammstein-Konzert am Donnerstag im Wörthersee-Stadion nicht entgehen lassen – Pyrotechnik der Superlative inklusive! Und manches davon kann man sogar meilenweit noch hören. Lichter erhellen den Nachthimmel, Rauchwolken steigen auf. Das sieht man auch von Velden oder Köttmannsdorf aus. Nein, das Stadion brennt nicht, das ist ein gewöhnliches Rammstein-Konzert!
20:35 Uhr: Endlich geht es los!
Etwa 35.000 Besucher können nicht mehr festgehalten werden. Rammstein betreten die Bühne.
19.20 Uhr: Viele Helfer stehen wieder bereit
Laut Polizei verlief die Konzertnacht aus Sicht der Einsatzkräfte bisher ruhig.
18.20 Uhr: Das Stadion ist voll
Auf dem Rasen herrscht bereits reger Andrang und die Tribünen füllen sich. Fans warten bereits auf das französische Klavierduo Jatekok.
Das Stadion ist bereits voll © Kenji
17:11 Uhr: Der Einlass hat begonnen
Die ersten Fans sind bereits im © Kenji Stadium
Jetzt einloggen © Kenji
Manche Fans nehmen sich die Zeit © Klz/Kogler
16:50 Uhr: Warten auf den Empfang
Es wird nicht lange dauern.
Der Empfang beginnt in wenigen Minuten © Der Ferdi
Bald gehts los! © Der Ferdi
16:39 Uhr: Werden die Fans heute nass? Am Mittwoch hat es stark geschüttet. Laut Michele Salmi von Ubimet sind auch am Donnerstag vereinzelte Regenschauer möglich – mit etwas Glück bleiben Rammstein-Fans aber trocken. Allerdings muss man eine Jacke mitnehmen, bis zum Ende des Konzerts sinken die Temperaturen auf 15 Grad.
Über dem Wörthersee-Stadion hängen also derzeit keine dunklen Wolken. Aber viele dunkle/schwarze Menschen vor dem Stadion. Auch die Klagenfurter Innenstadt bewohnten sie den ganzen Tag.
Klagenfurt konzentriert sich ganz auf Rammstein © KLZ / Hrast
16:00 Uhr: Das Stadion wird durchsucht
Viele Polizeieinheiten sind im Stadion stationiert. Die Durchsuchung der Mannschaften mit Diensthunden, Sprengstoff und gefährlichen Organen ist gerade beendet worden. „Um die Sicherheit der Besucher zu gewährleisten, wurde heute erneut das gesamte Stadion durchsucht“, sagte Waltraud Dalnig, Sprecherin des Polizeipräsidiums. Der Empfang ist um 17 Uhr.
Ein Aufgebot von Spezialkräften der Polizei durchsuchte das Stadion © Polizei Kärnten
15:30 Uhr: Tag 2, Fans treffen ein
Laut Polizei ist der Zulauf derzeit sehr stark. Rund um Minimundus und das Stadion ist laut Antenne Kärnten bereits einiges los. Derzeit verläuft der Südring als Einbahnstraße zwischen der Wörthersee-Südufer-Straße und der Waidmannsdorfer Straße in Richtung Rosentaler Straße. Das Parken ist einfach, zum Beispiel auf der A2 auf der St. Martin oder auf der Messe. Von dort fahren Busse zum Stadion. Die Polizei rät außerdem, am Donnerstag pünktlich zu erscheinen. Laut Polizei gibt es noch genügend Parkplätze.
Klagenfurt-Tourismuschef Helmut Micheler war am Mittwoch dabei.
Donnerstag 14.40 Uhr: Schweres Gewitter über Klagenfurt
Es war so stark wie erwartet. Es war so brutal wie erwartet. Es war so feurig wie erwartet. Eine (Pyro-)Show der Superlative präsentierten Rammstein am Mittwoch im Klagenfurter Wörthersee-Stadion – allerdings ohne große Überraschungen, so Bernd Melichar in seinem nächtlichen Rückblick. 35.000 Fans erhalten zudem am Donnerstag ein eigenes Foto der Mega-Show. Das Konzert am Mittwoch verlief laut Veranstalter reibungslos und ohne Probleme.
Mittwoch zum Vorlesen: 23:00 Uhr: Mit Raketen, Lichtern und Flammenwerfern
Den ersten Teil seines Doppelkonzerts in Klagenfurt beendeten Rammstein furios: Kurz vor 23 Uhr sagten die frechen Metaller aus Deutschland nach gut zwei Stunden noch einmal lautstark „Adieu“. Der Abend begann mit der Army of the Gloomy. Das Publikum war begeistert, applaudierte, sang und sah sich die spektakuläre Show an. Das Publikum folgte bis zum Schluss jeder Andeutung von Puppenspieler Till Lindemann: Es war ein großes Metal-Theater – laut, bombastisch und immer gruselig. Nach dem Konzert stieg der Rauch in den Himmel über Klagenfurt. „Auf Wiedersehen, auf Wiedersehen, auf Wiedersehen. Das Wetter war gut mit dir“, sang Rammstein. Das können sie am Donnerstag wieder in die Menge schreien.
Rammstein in Klagenfurt: Fans waren verliebt in „ihre“ Band © Markus Traussnig
20.43 Uhr: Rammstein betreten die Bühne, das Stadion bebt
Zehntausende Fans warteten stundenlang darauf, teilweise mit heftigen, aber zum Glück nur kurzen Regenschauern: Bis Lindemann schließlich unter lautem Applaus auf die Bühne kam. Wie in Leipzig starteten Rammstein auch in Klagenfurt mit „Army of the Dreary“, gefolgt von „Zick-Zack“ und „Links 2-3-4“.
19.47 Uhr: Klagenfurt wird nicht Leipzig
Wie es aussieht, bleibt Klagenfurt heute von Sturm und Gewitter verschont. Hatte das Konzert von Rammstein in Leipzig eine Pause, sind jetzt die ersten Sonnenstrahlen zu sehen. Toll gemacht, das hebt die Stimmung. Die Leipziger Metal-Band startete ihre Setlist übrigens mit „Armee der Tristen“.
19:33: Der Regen hört auf und die Support-Gruppe startet
Man hat den Eindruck, dass der Regen aufgehört hat. Vielleicht kommt es auch darauf an, wo du bist. Die Begleitband, das Duo Jatekok, hat gerade die Bühne betreten. Es wird nicht lange dauern, bis Rammstein die Bühne betritt. Die Stimmung unter 35.000 Besuchern ist gut. Bis Till Lindemann eintrifft, dürfte der Sturm vorbei sein.
19 Uhr: Du hast. . .
der Regen, aber das ist uns egal. Als Debüt ist das französische Klavierduo Jatekok beliebt. Es wird ganz schön warm: Auf Rammsteins riesiger Bühne ist genug Platz für jede Menge Pyrotechnik. Und wie Sie wissen, nutzen sie es.
Da ist es schön unter dem Dach, der Regen sieht mich nicht. . . © Marcus Trausnig
18.34 Uhr: Der Himmel trauert und die Fans lachen
Im Moment trauert der Himmel – der Regen nimmt zu, aber die Stimmung unter den Fans ist gut. Diejenigen, die sich unter ihren Schutz vor dem Regen zurückziehen können. Aus Brooklyn kamen Lena Kiel und Otto Steinbuch. Für sie ist es Rammsteins erstes Konzert, sein viertes. Endlich ein Konzert vor der Haustür, sagen die beiden und gehen ins Stadion.
Lena Kiel und Otto Steinbuch aus Brooklyn © Marcus Trausnig
18.25 Uhr: 35.000 Fans
An beiden Konzerttagen werden 70.000 Menschen in Klagenfurt erwartet. Als der leichte Regen einsetzte, füllte sich das Wörthersee-Stadion. Glücklich sind die, die nicht im Regen stehen.
Im Stadion © Privat
18.13 Uhr: Beginnt zu dribbeln
Das Jatekok-Duo ist für 19 Uhr angesetzt. Die Zeichen deuteten auf Sturm hin, aber so schlimm war es vielleicht nicht. In Leipzig mussten die Rammstein-Männer vergangene Woche ihr Konzert aussetzen. Alle hoffen, dass dies in Klagenfurt nicht nötig sein wird. Allerdings fängt es an zu regnen, vielleicht ist es um 20.30 Uhr vorbei, wenn Till Lindemann die Bühne betritt.
In Klagenfurt tut sich einiges © Andreas Kanatschnig
17.58 Uhr: Wir starten. . .
Die dunklen Wolken über dem Wörthersee mögen bedrohlich wirken, doch davon lässt sich ein echter Rammstein-Fan nicht abhalten. Man stürzt sich in die Schlacht, singt ihre Lieder und wartet darauf, dass Till Lindemann die Bühne betritt. 20.30 Uhr soll es sein, von überall kommen Karawanen mit mutigen Zuschauern.
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