Am Donnerstag widmet sich der U-Korruptionsausschuss der ÖVP Fallstudien im Finanzministerium und erneut bei der Causa Wirtschaftsbund Vorarlberg. Zur Auskunft waren Finanzminister Magnus Bruner (ÖVP), einer seiner Mitarbeiter und ein Mitarbeiter der Wirtschaftskammer Vorarlberg eingeladen.
Am Mittwoch wies der Landeshauptmann von Vorarlberg, Marcus Wallner (ÖVP), erneut Vorwürfe in der Werbeaffäre zurück. In einem einleitenden Statement sagte Wallner, er wolle nie etwas dafür, Geschäfte zu machen: “Das passt nicht zu meinem Stil und der Art, wie ich meine Arbeit mache.”
Schon vorher hat ein Steuerbeamter die Leute dazu gebracht, sich hinzusetzen und es als Informationsquelle in Betracht zu ziehen. Er beschrieb die politische Einflussnahme in Form von „illegaler Verfolgung“ gegen ihn und seinen Kollegen.
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Am Donnerstag geht es endlich weiter mit Finanzminister Magnus Bruner (ÖVP). Seine Forschung wird mehrere Themenbereiche abdecken. So wird es zum Beispiel eine Werbeaffäre für die Meinungsforscherin Sabine Bainshab. Der Schatz spielt in der Affäre eine große Rolle. Ein interner Prüfbericht bestätigte im Dezember 2021 Unregelmäßigkeiten.
Aber auch in Bruners Studie wird der Vorarlberger Werbeskandal ein Thema sein. Von 2002 bis 2005 war der Vorarlberger Politischer Geschäftsführer des Österreichischen Wirtschaftsbundes.
Am Donnerstag folgen auf Bruner Interviews mit Jürgen Rauch Rauch vom gleichnamigen Fruchtsafthersteller sowie einem Finanzreferenten des Wirtschaftsverbandes und einem Finanzreferenten des Finanzministeriums. Rauch gilt als bestens vernetzt in der Partei und hat in der Vergangenheit Altkanzler Sebastian Kurz Türkise gespendet.
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