Der Zug entgleiste bei Burgrain im Landkreis Garmisch-Partenkirchen. Derzeit läuft eine Großoperation, 60 Menschen wurden wegen Verletzungen behandelt, 16 davon mit schweren.
Bei einem Zugunglück nahe Garmisch-Partenkirchen sind mindestens drei Menschen ums Leben gekommen. Insgesamt seien 60 Menschen mit Verletzungen behandelt worden, 16 davon schwer, sagte ein Sprecher des Landratsamtes Garmisch-Partenkirchen am Freitagnachmittag.
Der Regionalzug war gegen Mittag auf dem Weg nach München. Es ist möglich, dass zu Beginn der Ferien viele Schüler im Zug saßen. Vermutlich entgleist der Zug, so ein Sprecher der Bundespolizei – zunächst war nicht klar, warum. Drei Autos überschlugen sich. „Menschen werden aus den Fenstern gezerrt“, sagte ein Sprecher der Bundespolizei.
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Nach dem schweren Zugunglück sind viele Retter im Einsatz.
(Foto: Josef Hornsteiner / dpa)
Der Vorfall ereignete sich gegen 12.15 Uhr im Burgrainer Ortsteil Loisahauen. Unter den Verletzten seien “alle Altersgruppen”. Es gab eine Feuerwache, Notärzte und ein großes Polizeikontingent. „Für Feuerwehr und Rettungsdienst ist Vollalarm ausgelöst worden“, sagte ein Sprecher der Integrierten Leitstelle Oberland.
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(Foto: SZ-Grafik / SZ-Karte: Mainka / Mapcreator.io / HIER)
Nach Angaben eines ADAC-Luftrettungssprechers waren sechs Rettungshubschrauber im Einsatz, drei davon vom ADAC. Ein Sprecher der Polizei Oberbayern Süd, Stefan Sontag, sagte, es seien Anrufe von Bürgern eingegangen, dass der Zug entgleist sei. Die ersten Leichtverletzten wurden geborgen. Sie werden im nahe gelegenen Gebäude gesammelt. Auch Angehörige sind vor Ort. Nach Angaben des Bayerischen Rundfunks sind Innenminister Joachim Hermann und Verkehrsminister Christian Bernreiter auf dem Weg zum Tatort.
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Der Zug blockierte die Strecke zwischen Garmisch-Partenkirchen und Oberau. Züge von München fahren früh nach Oberau. Ab Mittenwald fahren die Züge früh nach Garmisch-Partenkirchen. Ersatzverkehr sei geplant, teilte Twitter mit.
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