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Beschneidung des Babys in Wien-Donauststadt: Drogenüberdosis

An . – 05.06.2022 12:49 (akt 05.06.2022 18:49)

Baby in Wien-Donaust zeigt Symptome einer Drogenüberdosis © pixabay.com (Symbolbild)

Ein 17 Tage altes männliches Baby wurde am Samstag wegen Verdachts auf eine Überdosis Drogen ins Krankenhaus eingeliefert. Zuvor musste die religiöse Beschneidung in einer Wohnung in Wien-Donaustadt durchgeführt werden.

Laut Polizeisprecher Christopher Verkhnyak musste das Baby nach muslimischer Tradition beschnitten werden. Zuvor wollte jedoch ein 59-jähriger Arzt das Baby in einer Wohnung in Wien-Donaustadt betäuben und soll das Medikament falsch dosiert haben.

Das Baby zeigte Symptome einer Medikamentenüberdosis

Bei Auftreten von Symptomen einer Überdosierung wurden Rettungskräfte alarmiert, die gemeinsam mit einem Notarzt des Wiener Berufsrettungsdienstes das Baby in der Wohnung notärztlich versorgten und anschließend ins Krankenhaus überführten. Ein Polizeisprecher sagte der APA, der Zustand des Babys sei wieder stabil.

Ein Arzt wollte in einer Wohnung in Wien eine Beschneidung machen

Beamte des Polizeikommandos Donaustadt beschlagnahmten die Medikamente des Arztes. Ein 59-jähriger österreichischer Staatsbürger wurde wegen des Verdachts der schweren Körperverletzung angezeigt, weitere Ermittlungen laufen.

Die private Vorhautentfernung bei Jungen ist in Österreich grundsätzlich nicht verboten, wenn sie zumindest von einem in Österreich niedergelassenen Arzt durchgeführt wird.