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Die Symptome der Psoriasis verbergen – STILKNIGA

Von Laura Pommer 7. Juni 2022 um 19:48 Uhr

Psoriasis äußert sich als rote Flecken auf der Haut, die mit weißlichen Schuppen bedeckt sind. Lesen Sie im STYLEBOOK, was gegen die Entstehung von Hautveränderungen hilft und welche Möglichkeiten es gibt, um die Symptome der Psoriasis zu überdecken.

Wenn jemand an Psoriasis leidet, bleibt das nicht lange ein Geheimnis. Besonders auffällig ist der Befund bei sichtbaren roten Stellen am Körper, die mit Hautschuppen bedeckt sind. Die Krankheit ist für viele Betroffene sehr schwer – sie schämen sich und haben Angst, dass sie angewidert werden.

Auch Prominente mit Psoriasis sind in fast allen Bereichen des öffentlichen Lebens anzutreffen. Topmodel Kara Delevin zeigt, dass man es trotz Psoriasis auf das Cover der Vogue schaffen kann. Andere Berühmtheiten mit Psoriasis sind Reality-Star Kim Kardashian, der deutsche Rapper Sido, die amerikanische Sängerin Leanne Rhymes und der Schauspieler Sky du Mont.

Die schlechte Nachricht: Psoriasis ist nicht heilbar. Es gibt jedoch Möglichkeiten, die krankheitstypischen Rezidive aufrechtzuerhalten und die Symptome ein wenig zu lindern und zu maskieren. Über die Details spricht STYLEBOOK mit einem Dermatologen.

Psoriasis: Ursachen und Symptome

Psoriasis (Fachbegriff: Psoriasis vulgaris, kurz Psoriasis genannt) ist eine Autoimmunerkrankung. Eine genetische Veranlagung war bei den Betroffenen schon immer vorhanden; bricht normalerweise entweder während der Pubertät oder im Alter von etwa 40 Jahren aus. Die Erkrankung tritt meist in Krampfanfällen auf, meist verursacht durch psychische oder körperliche Belastungen, dazu gehören zum Beispiel Infektionskrankheiten.

Auch interessant: Ausführlichere Informationen zum Thema Psoriasis finden Sie im FITBOOK.

Betroffene leiden vor allem unter Hautveränderungen: flache rote Flecken, die mit weiß-silbrigen Hautschuppen bedeckt sind. Hintergrund ist eine übermäßige Produktion neuer Hautzellen – vermutete Regenerationsprozesse, die bei Psoriasis nicht durch irgendwelche Verletzungen ausgelöst werden, sondern durch entzündungsfördernde Botenstoffe.

Psoriasis tritt meist erstmals an den Ellbogen auf Foto: iStock / helivideo

Der erste Ort, an dem Hautveränderungen auftreten, sind die Ellbogen. Dann können weitere Teile an Armen und Beinen hinzugefügt werden. Charakteristische Bereiche sind nach wie vor die Kopfhaut, das Gesäß und die Bauchnabelhaut.

Hände können auch Psoriasis zeigen. Mediziner achten auf die bräunlich verfärbten, sogenannten „Ölflecken“ und Furchen auf den Nägeln.

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Behandlung von Psoriasis

„In vielen Fällen denken Patienten nur, sie hätten Psoriasis“, sagt Dermatologe Dr. Mediziner Timm Golüke, „aber in Wirklichkeit handelt es sich um eine andere Hautkrankheit.“ Daher sollte einer gezielten Behandlung der Psoriasis unbedingt ein Besuch in einer Hautarztpraxis vorausgehen.

Drogen

Um Schuppen äußerlich zu behandeln, braucht man verschreibungspflichtige Cremes, die Vitamin D enthalten. Sogenannte biologische Wirkstoffe, also biotechnologisch hergestellte Immuntherapeutika, sollen laut Dr. Golüke die oben kurz beschriebenen Entzündungsprozesse im Körper unterdrücken.

Es gibt keine kosmetischen Verfahren, die helfen

Viele Betroffene erhoffen sich von speziellen kosmetischen Verfahren, ihre Beschwerden zu lindern oder unsichtbar zu machen. Aber so etwas gibt es leider nicht. Im Gegenteil: Verschiedene Behandlungen können sogar zu einer Verschlimmerung der Psoriasis führen. Es wird daher dringend empfohlen, alle Anwendungen, die Sie mit Ihrer Kosmetikerin in Betracht ziehen, im Vorfeld mit Ihrem Arzt zu besprechen.

Entspannungsmaßnahmen

Patienten mit Psoriasis sollten versuchen, Stress so weit wie möglich zu vermeiden. Das ist natürlich leichter gesagt als getan, aber trotzdem wichtig. Krampfanfälle sind in einem erholsamen Urlaub eine Seltenheit, besonders wenn man sich an einem sonnigen Ort mit Zugang zum Meer aufhält. Diese bewährte Kombination aus physiologischen Bädern und UV-Licht lässt sich in der sogenannten PhotoSole-Therapie nachahmen, die mittlerweile von den Krankenkassen übernommen wird.

Laser-

Für einzelne Herde der Psoriasis, dh. Bereiche, die immer wieder betroffen sind, haben die Möglichkeit einer Laserbehandlung. Für große Flächen ist diese Therapieform jedoch nicht geeignet. Es ist auch sehr teuer (und wird nicht von der Krankenkasse übernommen).

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Tipps zum Kaschieren von Psoriasis

Flecken und Dellen auf den Nägeln lassen sich mit Nagellack oder einer professionellen Maniküre kaschieren. Nur Make-up hilft, durch Psoriasis verursachte Hautveränderungen zu kaschieren. In der Apotheke finden Sie spezielle, hautfreundliche Produkte, die sich zudem durch besondere Deckkraft auszeichnen. Erhabene Flecken lassen sich zwar nicht ganz zaubern, aber zumindest optisch in den Hintergrund drängen.

Wichtig: Vor dem Schminken die Haut gut eincremen. Dadurch wird sichergestellt, dass es so glatt wie möglich ist, damit das Produkt so gleichmäßig wie möglich aufgetragen werden kann. Wenn die Haut sehr trocken und schuppig ist, macht sich Make-up bemerkbar. Mit Fixierspray garantieren Sie, dass das Abdeckmanöver so lange wie möglich anhält.

Quelle – mit fachkundiger Beratung von Dr. medical Tim Golyuk, Dermatologe aus München.