Vanessa Böttchers „Change of Generations“ ist einer jener Dokumentarfilme, die klimabezogene Aktivitäten beleuchten und Menschen porträtieren, die sich dafür einsetzen – ein österreichischer Spielfilm, der beim diesjährigen Dokumentarfilmfestival Premiere hatte und den Crossroads Diskurs in Graz feiert.
Aber auch viele internationale Filme sind dabei, etwa der preisgekrönte brasilianisch-dänisch-amerikanische Erstlingsfilm The Territory of the Amazon Rainforest oder der kanadische Dokumentarfilm The New Corporation, der das Verhalten von Großkonzernen in der Klimakrise untersucht.
Beteiligung der Zivilgesellschaft
Eines haben Crossroads-Dokumentationen gemeinsam: Sie stellen das Engagement der Zivilgesellschaft in den Mittelpunkt, die auf vielfältige Weise für den Schutz der Umwelt, des Friedens, der Gerechtigkeit und einer lebenswerten Zukunft kämpft. „Es gibt viele Leute mit großartigen Ideen, die auch bereits großartige Alternativen praktizieren, und indem Sie die Kameras auf sie richten, schaffen Sie diese Sichtbarkeit, und sehr oft sind auch ‚einfache‘ Leute in diesen Filmen aktiv. Jeder von uns kann jederzeit etwas tun“, sagte Festivalkurator Josef Obermoser.
direkter Diskurs
Ein wichtiger Ansatz des Crossroads Festivals ist der direkte Diskurs des Publikums zu den Themen und Inhalten der gezeigten Filme: „Eigentlich haben wir nach Filmvorführungen fast immer Diskussionen, mal mit Regisseuren, mal mit Protagonisten, und da spannend.“
Workshops und Exkursionen
Doch damit nicht genug, sagt Josef Obermoser über das vielfältige Informationsangebot zu den Filmen beim Crossroads Festival, das Menschen, Initiativen und Bewegungen sichtbar machen will und das Publikum einlädt, sich mit den entscheidenden Entwicklungen der Gegenwart auseinanderzusetzen: „Da gibt es dann Seminare und gemeinsame Exkursionen und Diskussionen, bei denen Sie noch tiefer in das Thema eintauchen und sehen können, wie Sie zur Verbesserung der Gesellschaft beitragen können.
Bewusst knusprig
Doch das Wichtigste beim Crossroads Festival ist das Kinovergnügen: Rund 16 verschiedene Filme sind bis 21. Juni an verschiedenen Orten in Graz zu sehen. Bei der Auswahl achtete Josef Obermoser auch auf ein überschaubares Programm: „Wir haben die Zahl bewusst klein gehalten, damit man eigentlich alle Filme sehen kann. Wir sind keine Fans von Super-Tights, also verpasst du tatsächlich die Hälfte von dem, was du sehen wolltest – wir versuchen, es frisch zu halten.
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