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Nach der dramatischen Rettung von 99 Schülern und acht Lehrern im Kleinwalsertal, die im Kleinwalsertal in Bergprobleme geraten sind, ist unklar, wer die erheblichen Kosten der Rettungsaktion tragen wird.
09.06.2022 18.30
Online seit gestern, 18.30
Wie der Sprecher der Bergrettung Vorarlberg Klaus Drexel auf APA-Anfrage erklärte, werden derzeit die einzelnen Posten erfasst, um die Kosten zu berechnen. „Wem letztendlich die Kosten in Rechnung gestellt werden, bleibt abzuwarten“, sagte Drexel am Donnerstag.
Rechtliche Konsequenzen für Lehrer?
Nach seiner Rückkehr wollte die Schulaufsichtsbehörde wissen, ob es rechtliche Konsequenzen für Lehrer gebe, die Schüler im Alter von zwölf bis 14 Jahren mit teilweise unzureichender Ausrüstung und ohne ordnungsgemäße Planung der Strecke von Schöntal über Hirschegg zum Walmendinger Horn auf 1990 Metern überwiesen aus Schulklassen. „Es ist zu früh, das zu sagen. Schüler und Lehrer sind weiterhin im Kleinwalsertal“, sagte Evelyn Dziedziol von der Direktion Betreuung und Dienste (ADD) in Trier. Nach ihrer Rückkehr werde man mit den Lehrern sprechen, die an der Organisation des Marsches beteiligt waren, sagte Jienziol im Gespräch mit der APA: „Ich denke, sie haben nach bestem Wissen und Gewissen weitergemacht.“
99 Schüler in Bergnot: Lehrer setzten auf Online-Assessment
Im Internet wurde eine gefährliche Tour gefunden
Die ausgeschilderte Tour, die die Lehrer im Internet fanden, führte über den schmalen Hoiberggrat, der durch vorangegangene Regenfälle nass und rutschig war. Als sich eine Untergruppe von Deutschen ohne Alpinerfahrung zur Rückkehr entschloss, rutschten zwei Schüler aus und erlitten leichte Verletzungen. Dadurch gerieten einige Kinder in Panik. Ein Notruf wurde abgesetzt und 70 Personen wurden anschließend in zwei Hubschraubern mit Rettungs- und Evakuierungskits gerettet. Die anderen stiegen ab, begleitet von der Bergrettung.
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Die Reise wurde nicht abgesagt
Durchnässte und unterkühlte Kinder wurden von einem Kriseninterventionsteam (CRC) betreut. „Das ist uns damals einfach aufgefallen. Jetzt ist die Stimmung recht gut. Dank der psychologischen Betreuung und nachdem alle eine Nacht drüber geschlafen haben, sind die meisten sehr klar“, sagte Dziendziol. Nach Rücksprache u.a. mit Psychologen und Kontakt mit den Eltern wurde entschieden, die Klassenfahrt nicht abzusagen, sondern fortzusetzen. Auf die Frage, was die Schüler am Donnerstag gemacht haben, sagt die Schulaufsicht: „Ich schätze, sie sind im Tal geblieben.“ Auch das Kleinwalsertal bietet interessante niederschwellige Angebote in geringeren Höhenlagen.
Wie ursprünglich geplant, kehren die Schüler am Freitag mit dem Bus nach Deutschland zurück. Nächste Woche werden die dramatischen Ereignisse an der Schule weiter aufgearbeitet, wobei Psychologen erneut ein Gespräch mit Schülern und Lehrern anbieten.
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