Veröffentlicht 12. Juni 2022, 12:50 Uhr
Die Pariser Polizei hat insgesamt 14 Verdächtige festgenommen, die gebrauchte Tickets vor dem Louvre verkauft haben.
1/3
Händler verlangen für gebrauchte Tickets mehr als für neue: Besucher stehen vor dem Louvre Schlange für eine Eintrittskarte. (Archivbild)
AFP
Acht Verdächtige sitzen in Untersuchungshaft, sechs befinden sich in Abschiebehaft.
AFP
Das größte Museum der Welt beherbergt Hunderttausende von Kunstwerken.
AFP / Stefan de Sakutin
In Paris hat die Polizei den illegalen Handel mit gebrauchten Eintrittskarten im Louvre aufgedeckt. Nach Angaben der französischen Polizei vom Samstag wurden 14 Verdächtige festgenommen. Laut Le Parisien erhielten die Händler die Eintrittskarten von Besuchern, die gerade das Museum verlassen hatten. Dann verkaufen sie die Tickets an Touristen weiter, die am Eingang in der Schlange stehen.
Daher verkauften Händler Papier- und elektronische Tickets und verlangten mehr als den ursprünglichen Kaufpreis. Der Polizeieinsatz am Mittwoch „ermöglichte die Festnahme von 14 Personen, von denen acht festgenommen wurden“, sagte ein Polizeibeamter. Die anderen sechs Tatverdächtigen hatten demnach keine Aufenthaltserlaubnis und sitzen nun in Abschiebungshaft.
Der Louvre in Paris ist das größte Museum der Welt und beherbergt hunderttausende Kunstwerke wie die berühmte Mona Lisa. 2021 besuchten 2,8 Millionen Menschen den Louvre – vor der Corona-Pandemie waren es etwa zehn Millionen Besucher pro Jahr.
(AFP / chk)
Add Comment