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Schweiz – Portugal: Omlin rettet nach einem Fehler von Embolo – Seferovic mit dem schnellsten Nationaltor seit 1988.

Mutig sein, gegen Spanien seine Leistung in der zweiten Halbzeit steigern und endlich den ersten Sieg des Jahres einfahren – das Motto für das letzte Spiel der Nati vor der Sommerpause am Sonntag war klar. Und die Schweiz startete als Feuerwehrmann gegen Portugal ohne Superstar Cristiano Ronaldo schnell durch.

Es war in weniger als einer Minute gespielt, als Silvan Widmer im ausverkauften Stade de Geneve auf Harris Seferovic flankte und dieser nach 56 Sekunden per Kopf zum 1:0 für die Schweiz führte. Es war das schnellste Nationaltor seit 1988, als Alain Sutter gegen Luxemburg traf. Auch das bisher schnellste Tor in der Geschichte der Nations League.

Xherdan Shaqiri ersetzte den Verletzten

Schliesslich konnten die Schweizer Fans im Stadion die neue Nationaltor-Hymne «Freed From Desire» feiern. Nach 13 Minuten bereitete der Stadion-DJ den Song erneut vor. Schiedsrichter Fran Jovic gab der Schweiz nach einem Handspiel von Nuno Mendes Elfmeter. Doch der Video-Eingreifer griff ein: Nico Elvedi foulte vor der Handballszene einen portugiesischen Spieler an der Mittellinie. Kein Elfmeter, aber ein Freistoß für Portugal. Richtige Entscheidung.

Dann spielte die Nati die dominante und mit Abstand beste Hälfte der letzten vier Spiele. Die Schweiz behielt das Spiel unter Kontrolle und ließ nichts hinter sich. Das liegt auch daran, dass mit Manuel Akanji und Nico Elvedi erstmals in der Nations League die wichtigste Innenverteidigung ins Spiel kam. Einziges Manko: Xherdan Shaqiri musste in der 22. Minute ausgewechselt werden. Noah Ocaphorus kam für ihn herein.