“Ein einmaliges planetarisches Spektakel.”
In den Nächten um Mittwoch, den 22. Juni, werden fünf Planeten am Himmel zu sehen sein. Und mittendrin die Mondsichel.
Marcus Grisser / Sternwarte Eschenberg Winterthur
Gepostet heute um 23:20 Uhr
So präsentiert sich die Planetenreihe am Morgen des 22. Juni gegen 4.30 Uhr am Südosthimmel. Möglicherweise benötigen Sie ein Fernglas, um den Planeten Merkur zu sehen, der sehr niedrig ist.
Visualisierung: Marcus Grisser, Sternwarte Eschenberg, Winterthur
Der Monat Juni ist mit seinen sehr kurzen Nächten nicht gerade ein Freund von Astronomen. Doch in der Nacht zum 22. Juni, im Morgengrauen, gibt es noch ein ganz besonderes Himmelsschauspiel: Mit etwas Glück und klarem Himmel stehen alle fünf hellen Planeten, die wir mit bloßem Auge am Himmel sehen können, in der frühen Morgendämmerung des Ostens Bogen, in einer Reihe gesehen.
Und genau in der Mitte dieser Planetenlinie befindet sich am 22. Juni die ziemlich breite Sichel des abnehmenden Mondes. Auch in den Nächten davor und danach bereichert der Erdtrabant das seltene Himmelsschauspiel in seinen verschiedenen Phasen.
Nur alle 100 Jahre
Eine solche Konstellation tritt nur alle 100 Jahre am Firmament auf, kann also aus Sicht des menschlichen Lebens durchaus als einmalig bezeichnet werden.
Zum Glück stehen die Planeten auch heute noch in der richtigen Reihenfolge am Himmel von Ost nach West, getreu dem Kinderspruch „Niemals verachtet der Mensch den Menschen in seinem (Unglück)“: Der Anfangsbuchstabe bezeichnet den entsprechenden Planeten: Merkur – Venus – ( dann folgt unsere Erde ) – Mars – Jupiter – und Saturn. – Uranus und Neptun stehen in Klammern ganz oben auf der Gedächtnisstütze: Bekanntlich sind die beiden äußeren Planeten unseres Sonnensystems nur mit optischen Instrumenten zu sehen.
Gepostet heute um 23:20 Uhr
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