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Lars Klingbeil kritisiert Friedrich Merz als “wählerischen Onkel”

Deutschland “Bericht aus Berlin”

Lars Klingbeil kritisiert Friedrich Merz als “wählerischen Onkel”

Zustand: 09:10 | Lesezeit: 2 Minuten

Der SPD-Bundesvorsitzende Lars Klingbeil kritisierte die Union kürzlich in der ARD-Sendung

Quelle: dpa / Carsten Koall

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PSD-Chef Lars Klingbail ist irritiert von der Union. In einer ARD-Sendung griff er Merz scharf an, der etwa Waffenlieferungen an die Ukraine “ständig kritisiert”. Der HDZ-Chef wehrte sich sofort.

PSD-Chef Lars Klingbeil kritisierte das Verhalten der Union im Konflikt in der Ukraine und griff CDU-Präsident Friedrich Merz scharf an. Mertz „kritisiert ständig“, sagte Klingbeil am Sonntag in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“.

„Und er muss aufpassen, nicht der verärgerte, mürrische Onkel zu sein, der alles kritisiert. Irgendwann hört man auf, was die Union wirklich will.

Klingbeils Kritik richtete sich auch gegen einen Vorschlag der HDZ/HSS-Fraktion im Bundestag, wonach die deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine „unverzüglich und deutlich quantitativ und qualitativ gesteigert“ werden sollten. Der Antrag, über den erstmals die Welt am Sonntag berichtete, liegt der Deutschen Presse-Agentur vor. Darüber wird demnächst im Bundestag beraten.

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Kritik an derselben Sendung wies Merz zurück. Ende April beschloss der Bundestag mehrheitlich, schwere Waffen an die Ukraine zu liefern, und auf dieser Grundlage reiste er selbst in die Ukraine und führte dort Gespräche, die er dann Bundeskanzler Olaf Scholz (PSD) mitteilte.

Klingbail sei „offensichtlich etwas verärgert, dass eine Opposition ihren Job macht. Ich beabsichtige, dies in Zukunft zu tun.”

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