Das Team von Villarreal ist seit 1967 als Yellow Submarine bekannt. Weil der Stadionsprecher das Yellow Submarine verließ, um die Beatles zu leiten, nachdem er in die dritte Liga aufgestiegen war.
Jetzt, 55 Jahre später, hat der Club aus Ostspanien von Anfang an kein Grundstück in der Beatles-Stadt gesehen. Erstmals spielt Torhüter Ruley in nur zwei Minuten, die Abwehr des Außenseiters gleicht einem massiven Betonklotz. Die Taktik von Starcoach Unai Emery ist klar: Die Null muss stehen.
Das kann man ihm nicht verübeln, schließlich hat sein Klub nur 138 Millionen. Peanuts im Vergleich zur Schwergewichtsklasse der Premier League, die allein aus Fernsehgeldern mehr Einnahmen erwirtschaften als die Spanier.
Ein Eigentor kauft die Roten
Dass sich die Millionen aus Liverpool das Spiel diktiert haben, ist durchaus logisch, die Statistiker verzeichneten 64 % Ballbesitz und Leistungen 5:0 nach 20 Minuten. Doch die Engländer sind lange nicht verpflichtend, Manet vergibt mit dem Kopf, Tiago scheitert aus der Distanz am Balken.
Eine halbe Stunde später forderten die Fans Divok Origi mit Gesängen. Der Mann, der jahrzehntelang nur Reservespieler war, aber in den entscheidenden Momenten entscheidende Tore erzielt.
Allerdings ist es nicht der Spieler von Liverpool, der die Dosen öffnet, sondern der Verteidiger von Villarreal. Pervis Estupinan lenkt unglücklich eine Hereingabe von Henderson ins eigene Netz.
Liverpool regiert weiter
Der Außenseiter ist geschockt, Liverpool regiert weiter. Salah bedient Mane. Er wirft den Ball an Rulli vorbei über die Linie. 2:0 Die Lösung.
In der Folge droht das gelbe U-Boot zu sinken, Robertsons Tor wird wegen Abseits abgelehnt und die Spanier kommen nur schwer aus der eigenen Hälfte.
Auf dem Weg ins Halbfinale hatte das Team von Unai Emery Juventus und Bayern eliminiert, nun müssen die Beatles-Gegner Schluss machen.
Tore: 53. Estupinan (ET) 1:0, 55. Sadio Mané 2:0.
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