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Corona: Österreicher tranken weniger Bier, aßen mehr Kartoffeln – Coronavirus Wien

Auf . – 30.04.2022 07:00 (akt 30.04.2022 07:00)

Historischer Rückgang des Bierkonsums in Österreich. © pixabay.com (Symbolbild)

Historischer Rückgang des Bierkonsums: Während der Corona-Krise tranken die Menschen in Österreich so wenig Bier wie nie zuvor.

Lag der Pro-Kopf-Bierkonsum im Wirtschaftsjahr 2019/20 noch bei rund 107 Litern, ging er laut einer Studie der österreichischen Statistik zwischen Juli 2020 und Juni 2021 um 3,5 Liter auf 103,6 Liter zurück.

Historischer Rückgang des Bierkonsums

Grund für den Rückgang des Bierkonsums ist wohl die Schließung von Restaurants und Bars aufgrund der Corona-Pandemie.

Die Österreicher haben während der Corona-Krise mehr Kartoffeln gegessen

Auf der anderen Seite ist der Pro-Kopf-Kartoffelverbrauch stark gestiegen und erreichte den höchsten Stand seit 1995 (um 3,7 kg auf 61 kg). Gleichzeitig bauen lokale Bauern auch mehr Kartoffeln an. Die Kartoffelernte liegt mit 886.000 Tonnen um 18 Prozent höher als im Markt 2019/2020 Auch die Obstproduktion legte deutlich zu und stieg um 21 Prozent auf 481.000 Tonnen. Dagegen ging die Ölsaatenernte zurück (minus 5 Prozent).

Die Inlandsnachfrage nach Nahrungs- und Futtermitteln sowie die industrielle Verarbeitung können nicht gedeckt werden. So wurden unter anderem Getreide (3 Mio. Tonnen), Obst (743.000 Tonnen), Pflanzenöl (450.000 Tonnen) und Kartoffeln (981.000 Tonnen) importiert. Allein der heimische Wein reichte aus, der Bedarf konnte laut österreichischer Statistik zu 100 Prozent gedeckt werden. Das sind 94 Prozent bei Getreide, 90 Prozent bei Kartoffeln, 48 Prozent bei Obst und nur 25 Prozent bei Pflanzenölen.