Stand: 28.04.2022 08:02 Uhr
Auch der Liveticker NDR.de informiert Sie heute – Donnerstag, 28.04.2022 – über die Folgen der Coronavirus-Pandemie für Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Hamburg. Die Berichte von gestern können Sie im Blog vom Mittwoch nachlesen.
Der Hauptbrief:
- Ende der letzten verbleibenden Hotspot-Steuerung in MV
- Bestätigte Neuinfektionen im Norden: 16.387 in Niedersachsen, 5.470 in Schleswig-Holstein
- RKI: Bundesweit 130.104 neue Kronenfälle registriert – die Inzidenz sinkt auf 826,0
Tabellen und Grafiken: So funktioniert die Impfkampagne im NordenKarte: Neuinfektionen in Norddeutschland
8:02 Uhr morgens
Niedersachsen: Ein Zukunftstag für Studierende, wieder dabei zu sein
Die Corona-Pandemie hat die Berufsorientierung in zwei Jahren erschwert – doch heute können die 5. bis 9. Klasse in Niedersachsen wieder unterschiedlichste Arbeitsbereiche vor Ort in Betrieben und Betrieben erleben. Der kommende Jungen- und Mädchentag, auch Girls’ and Boys’ Day genannt, sei eine “echte Win-Win-Situation” für Jugendliche und Unternehmen, sagte Bildungsminister Grant Hendrik Tone (SPD).
In Mecklenburg-Vorpommern bieten Unternehmen und Institutionen bereits rund 1.400 Teststellen für Mädchen und fast 400 für Jungen an. Die Angebote für Schülerinnen und Schüler ab der 5. Klasse seien gut angenommen worden, es gebe nur wenige freie Stellen, hieß es in der Mitteilung.
7:42 Uhr morgens
Niedersachsen: Die Sieben-Tages-Frequenz liegt aktuell bei 1228,2
Auch das Robert-Koch-Institut hat heute Morgen die aktuellen Kronenzahlen für das Land Niedersachsen veröffentlicht. Die Sieben-Tages-Frequenz sank von gestern 1339,4 auf heute 1228,2. Am vergangenen Donnerstag – und damit kurz nach den Osterferien – wurde mit 935,1 angegeben. Innerhalb von 24 Stunden wurden in Niedersachsen 16.387 neue Kronenfälle registriert – weniger als gestern (21.015) und vor einer Woche (24.618). Mit weiteren 20 bestätigten Todesfällen stieg die Gesamtzahl der Todesfälle von oder mit der Krone landesweit auf 8.708.
7:27 Uhr morgens
Das RKI registrierte 130.104 neue Coronavirus-Infektionen – die Inzidenz ist weiter rückläufig
Die Sieben-Tage-Morbidität im ganzen Land nimmt weiter ab. Den Wert der Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner pro Woche gab das Robert-Koch-Institut (RKI) heute Morgen mit 826,0 an. Am Vortag lag der Wert bei 887,6, vor einer Woche bei 720,6 (Vormonat: 1700,6). Gesundheitsbehörden in Deutschland meldeten 130.104 neue RNA-Coronavirus-Infektionen an einem Tag. Gestern wurden 141 661 Infizierte registriert, am vergangenen Donnerstag 186 325. In Deutschland wurden den Angaben zufolge weitere 246 Todesfälle innerhalb von 24 Stunden im Zusammenhang mit Coronavirus-Infektionen registriert. Die Zahl der Menschen, die seit Beginn der Pandemie an oder mit Covid-19 gestorben sind, ist auf 135.078 gestiegen.
Der Vergleich von Tageswerten wird immer schwieriger, da einzelne Länder nicht an jedem Wochentag Daten melden, was zu einer verspäteten Meldung in den Folgetagen führt. Experten spekulieren seit einiger Zeit auch, dass es eine Vielzahl von Fällen geben wird, die vom RKI nicht registriert werden – wegen überlasteter Gesundheitsämter und weil nicht alle Infizierten einen PCR-Test haben. Nur sie werden in der Statistik gezählt.
7:10 Uhr morgens
Marburger Bund für einheitliche Regeln zur Scheiteldämmung
Ärztevertreter fordern bundesweit einheitliche Regeln für die Isolierung von Infizierten mit der Krone: „Die Isolierung für akut Infizierte muss aufrechterhalten werden“, sagte die Vorsitzende des Marburger Bundes, Susanne Jonah, gegenüber Funke-Medien. „Wir sind alle daran interessiert, die Krone weiter einzuschränken. In jedem Fall brauche es “klare Regelungen, die sich nicht von Land zu Land unterscheiden”. Bundes- und Landesgesundheitsminister wollen heute über eine Neuregelung der Isolationspflicht beraten. Bayern und Sachsen haben die bisherige Frist bereits von zehn Tagen auf fünf Tage verkürzt. Das Anheben der Isolierung nach fünf Tagen macht nur Sinn, wenn der Test negativ ist und Sie 48 Stunden lang asymptomatisch sind, erklärte Jonah. Der Arzt verlangte, dass die Beweise von einer Teststelle stammen, beispielsweise einem Testzentrum oder einer Arztpraxis.
Hausärzte setzen angesichts der hohen Inzidenz und überfüllter Gesundheitsämter vor allem auf das Verantwortungsbewusstsein der Bundesbürger: „Wer positiv auf das Coronavirus getestet wurde oder Symptome hat, soll zu Hause bleiben und den Kontakt zu anderen vermeiden.“ Präsident des Deutschen Hausärzteverbandes Ulrich Weigeld gegenüber den Zeitungen Funke. „Dies muss konsequent eingehalten werden, unabhängig davon, wie das konkrete Isolationsgesetz in Zukunft aussieht.“
06:31
Umfrage: Junge Menschen wollen sich stärker sozial engagieren
Angesichts der Corona-Pandemie und des Krieges in der Ukraine befürworten laut einer Umfrage zwei Drittel der Deutschen die Einführung eines obligatorischen Sozialen Jahres für Jugendliche. In einer repräsentativen Umfrage des Opasowski-Instituts für Zukunftsforschung in Hamburg im März sprachen sich 66 Prozent der Befragten für ein solches Jahr aus, um den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern. Im März 2019 unterstützte etwas mehr als ein Drittel (37 Prozent) diese Meinung. Die Idee, ein Jahr nach dem Schulabschluss im sozialen Bereich arbeiten zu müssen, fand vor allem bei den Jugendlichen selbst Zustimmung. Bei den 14- bis 24-Jährigen stieg der Ja-Anteil von 22 auf 59 Prozent und damit fast um das Dreifache.
Zukunftsforscher Horst Opashowski spricht von einer Zäsur. Die Doppelkrise aus Corona-Pandemie und Krieg in der Ukraine hat bei jungen Menschen eine Welle des Hilfswillens ausgelöst. In Not- und Krisenzeiten werden Sozialschulden anders bewertet, weil es um Sinn und persönliche Herausforderungen geht. „Der explosionsartige Anstieg der Zahl junger Unterstützer des Pflichtjahres (…) beweist, dass die junge Generation bereit ist, in Krisenzeiten mehr gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen“, sagte Opachovski.
5:45 Uhr morgens
Ende der Regeln für den Hotspot in Mecklenburg-Vorpommern
Stand heute gibt es in Mecklenburg-Vorpommern, wie in den meisten anderen Bundesländern seit Anfang April, nur noch grundlegende Kronenschutzmaßnahmen. Dazu gehört die Maskenpflicht im öffentlichen Nahverkehr sowie in Krankenhäusern und Pflegeheimen, wenn gefährdete Gruppen betroffen sind. Alle anderen Beschränkungen entfallen. Das sind zum Beispiel die Testpflicht in Clubs und Diskotheken und die Maskenpflicht in Kinos, Theatern und Museen. Rechtlich begründet wurden diese Regelungen durch die sogenannte MV-Hotspot-Verordnung.
Mit dem Ende der Sondermaßnahmen für die Krone im Bundesland müssen ungeimpfte Urlauber bei der Einreise keinen Test mehr abgeben. Für Besucher von Pflegeheimen gilt nun die 3G-Regelung (geimpft, genesen oder getestet). Zuvor mussten sich geimpfte und genesene Besucher täglich einem Schnelltest unterziehen.
Nach einem Urteil des Oberverwaltungsgerichts Greifswald wurden am vergangenen Freitag die Maskenpflicht und weitere Beschränkungen fallen gelassen. Seit Montag müssen in den Schulen keine Masken mehr getragen werden. Die Regierung empfiehlt jedoch nach wie vor das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung, wenn sich viele Menschen ansammeln.
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In den meisten Bereichen besteht keine Maskenpflicht mehr. Erleichterung trifft die Veranstaltungsbranche und den Tourismus. Mehr ▼
Das neue Infektionsschutzgesetz ist in Kraft, viele Beschränkungen der Krone wurden aufgehoben. An einigen Maßnahmen hält Hamburg noch fest. Die Regeln auf einen Blick. Mehr ▼
5:40 Uhr morgens
In Schleswig-Holstein wurden 5.470 Neuinfektionen gemeldet
Die Inzidenz der Kronenkrankheit in Schleswig-Holstein ist weiter rückläufig. Aktuell liegt der Wert bei 1112,9, wie Zahlen des Landesmeldeamtes belegen. Am Vortag lag die Zahl der registrierten Neuinfektionen in sieben Tagen je 100.000 Einwohner bei 1.247,4. Aktuell werden in Schleswig-Holstein 5470 Neuinfektionen gemeldet – am Vortag waren es 7250. Die Zahl der Patienten mit Coronavirus-Infektion in den Krankenhäusern ist auf 494 gesunken – 17 weniger als am Vortag.
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An einem Tag wurden in Schleswig-Holstein 5.470 neue Kronenfälle gemeldet. Die Hospitalisierungsrate sinkt auf 7,42. Mehr ▼
5:35
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5:30 Uhr morgens
Der Corona-Ticker von NDR.de beginnt
Guten Morgen! Mit unserem Live-Ticker wollen wir Sie heute – Donnerstag, 28.04.2022 – über die Folgen der Corona-Pandemie in Norddeutschland informieren. Hier finden Sie alle wichtigen Nachrichten, sowie Inhalte aus den Rundfunk- und Fernsehprogrammen der DDR. Über die gestrigen Ereignisse können Sie im Blog vom Mittwoch nachlesen.
Häufig gestellte Fragen, Podcast und Hintergrund
Das neue Infektionsschutzgesetz ist in Kraft, viele Beschränkungen der Krone wurden aufgehoben. An einigen Maßnahmen hält Hamburg noch fest. Die Regeln auf einen Blick. Mehr ▼
Neue Infektionsfälle, Krankenhausaufenthaltsrate und …
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