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Das Time-Magazin kritisiert Bundeskanzler Scholz: “Er bleibt von Kritik unbeeindruckt”: – Politik im Ausland

Immerhin hat Olaf Scholz (63, SPD) das schon als Bundeskanzler getan: Das Wort „Zeitenwende“ ist im Englischen schon angekommen!

Das weltberühmte Time-Magazin widmete der Kanzlerin den Titel – und schrieb im Artikel zur „Zeitenwende-Speech“ auf Englisch.

Wir erinnern daran, dass dies die historische Rede von Scholz vor dem Bundestag drei Tage nach Kriegsbeginn in der Ukraine ist. Dann sagte er: „Der 24. Februar 2022 markiert einen Wendepunkt in der Geschichte unseres Kontinents. Mit dem Angriff auf die Ukraine hat der russische Präsident Putin einen kaltblütigen Angriffskrieg begonnen.

Die Zeit zitiert die FDP-Außenexpertin Marie-Agnes Strack-Zimmermann, 64, nun mit den Worten: „Es war ein toller Moment – ​​und dann wurde es still …“ Gelassenheit, so die Amerikaner, sei das Markenzeichen der Kanzlerin. Und das hat die Erwartungen in Deutschland und weltweit zur allgemeinen Enttäuschung werden lassen.

Eines ist klar: Nur vier Monate nach dem Amtsantritt von Scholz hat das wichtigste Politmagazin der Welt die neue deutsche Bundeskanzlerin abgesetzt – hart!

Schon die erste Seite ist ein Hohn auf Angela Merkels Nachfolgerin, 67, die die Amerikaner einst als wichtigste Politikerin der Welt feierten und die höchsten amerikanischen Orden verliehen: Das Foto zeigt den reglosen, schüchternen Scholz, die Arme vor dem Schritt verschränkt, schauend in nichts verlegen.

Dazu die wütende Bemerkung: „Er kann Deutschlands Rolle in der Welt verändern – wenn er sich schnell genug bewegt.“ Das lahme Titelbild macht wenig Hoffnung.

Scholz schneidet im Time-Magazin nicht gut ab.

► Bei Scholz komme Europas größte Wirtschaftsmacht ihren Verpflichtungen nicht nach, „während kleinere Länder wie Polen oder Estland riesige Mengen an Waffen und Geld einsammeln“.

► „Auch die Tötung hunderter Zivilisten in Bucha oder die brutale Belagerung von Mariupol – die Scholz selbst als Kriegsverbrechen bezeichnet – konnten ihn nicht dazu bewegen, ein sofortiges Embargo gegen russische Energieimporte zu verhängen.“

► Scholz ist überzeugt, dass er wegen SEINER Überzeugungen ausgewählt wurde und nicht, um Umfragen zu folgen. Die Zeitung zitierte Scholz mit den Worten: „Ein guter Leader hört auf seine Leute, aber er glaubt nicht, dass die Leute immer genau das wollen, was sie ihm bieten.“

► Scholz’ Büro liefert seit Wochen immer widersprüchliche Ausreden für seine mangelnde Bereitschaft, Waffen an die Ukraine zu liefern. Dass Deutschland nun die wenigsten Gepard-Panzer an die Ukraine liefert, ist laut Time-Autorin Lisa Abend nur ein Zeichen dafür, dass die Kanzlerin der breiten Kritik aus dem Ausland erliegt.

“Während Deutschland abwartete, was andere tun, äußerten sogar die Koalitionspartner von Scholz ihre Enttäuschung”, schrieb der Time-Reporter.

► Scholz konnte internationale Zweifel an der Nähe der deutschen politischen Elite zu Moskau nicht ausräumen. Im Gegenteil: Die Frage stellte sich erneut.

Und am Ende blickt auch das amerikanische Magazin hilflos auf diesen zaudernden Kanzler: “Er bleibt unbeirrt in dem Strom der Kritik, der um ihn herum aufsteigt.”

Zum Schluss noch ein typischer Scholz-Satz: „Ich bin sicher, die Leute glauben, dass wir unseren Job machen und denken an all die harten Dinge.“

Fazit: Scholz sei “zurückhaltend bis zur Intransparenz bei der Entscheidungsfindung”.