Der deutsche Aktienmarkt hat am Dienstag seine Erholung fortgesetzt.
Der DAX hatte den Handel am Dienstag bereits höher eröffnet und stieg dann weiter an, wobei er ebenfalls 12.600 Punkte überschritt. Er beendete den Handel 3,78 % höher bei 12.670,48 Punkten. Auch der TecDAX notierte zum Start höher. Dann blieb es im grünen Bereich. Seine Schlussposition: 2.831,48 Stellen (+4,2 Prozent).
Starke US-Ziele trieben am Dienstag auch den deutschen Markt, nachdem das Aktienbarometer am Vortag über 12.200 geschlossen hatte. „Es sind nicht mehr nur Schnäppchenjäger auf der Suche nach unterbewerteten Aktien, die als Käufer auftauchen“, sagte Portfoliomanager Thomas Altmann vom Vermögensverwalter QC Partners der Deutschen Presse-Agentur. „Diejenigen, die auf weiter sinkende Preise spekuliert haben, sind jetzt überrumpelt worden. Um ihre Verluste zu begrenzen, müssen sie sich in den steigenden Markt einkaufen.“
Bei den Wirtschaftsdaten lag der VDMA-Auftragseingang in Deutschland auf Eis: Im August füllten die Unternehmen der Branche ihre Auftragsbücher auf dem Niveau des Vorjahresmonats. Obwohl real 6 Prozent weniger Bestellungen aus Deutschland kamen, legten die Auslandsbestellungen um 2 Prozent zu.
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Die europäischen Aktienmärkte sind am Dienstag gestiegen.
Der EURO STOXX 50 festigte sich, als er die Eröffnungsglocke traf, und setzte dann seinen positiven Trend fort. Er beendete den Tag mit einem Plus von 4,26 % auf 3484,48 Punkte.
Impulse kamen heute von einer Vielzahl von Wirtschaftsdaten. In Europa standen beispielsweise Erzeugerpreise auf der Tagesordnung. Im August stiegen sie um 43,3 Prozent, so stark wie noch nie seit Einführung des Euro. Laut Dow Jones Newswires befürchten Marktbeobachter, dass die Daten „auf eine erneute Beschleunigung der Inflation hindeuten“ und nicht darauf hindeuten, dass die Inflation bereits ihren Höhepunkt erreicht hat.
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US-Investoren handeln am Dienstag.
Der Dow Jones startete mit einem Plus von 1,14 % auf 29.826,67 Punkte in den Handel und befindet sich weiterhin im positiven Bereich. Der technologielastige NASDAQ Composite notierte im frühen Börsenhandel um 2,12 Prozent höher bei 11.054,72 und zeigte sich anschließend weiterhin von seiner freundlichen Seite.
Nach einem schwachen September an den Aktienmärkten scheint es im Oktober eine Trendwende zu geben. Zudem hoffen die Anleger zunehmend, dass die Notenbanken nach der Zinserhöhung nun wieder gemäßigter sein werden. Wie Jim Reid von der Deutschen Bank kommentierte: „[…] Der wichtigste Faktor sind die wachsenden Spekulationen, dass die Zentralbanken bald zu einer gemäßigteren Haltung übergehen könnten, insbesondere nach den Marktturbulenzen der letzten Wochen“, zitierte ihn Dow Jones Newswires.
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Der Nikkei erholte sich am Dienstag.
Der führende japanische Index Nikkei gewann schließlich 2,96 % auf 26.992,21 Punkte.
Unterdessen gab es auf dem chinesischen Festland keine Aktion, wo der Shanghai Composite das Wochenende am Freitag mit einem Minus von 0,55 Prozent bei 3.024,39 beendete. Aufgrund der „Golden Week“ findet in Shanghai bis einschließlich Freitag kein Handel statt. Der Hongkonger Markt war schwächer, der Hang Seng verlor am Montag 0,83 Prozent auf 17.079,51. Heute stand aber auch dort der Handel still.
Fallende Marktzinsen befeuerten den Handel. Es folgte einem Rückgang der Anleihemarktrenditen, nachdem das Vereinigte Königreich seine Pläne zur Senkung des Spitzensteuersatzes verworfen hatte, nachdem es zu Turbulenzen an den Finanzmärkten und schließlich sogar zur Intervention der Bank of England gekommen war.
Auch die Anleger in Tokio freuten sich darüber, dass die Core-Preise in Japan im September nicht weiter gestiegen sind. Allerdings lag die Steigerung gegenüber dem Vorjahr mit 2,8 Prozent erneut deutlich über der Zielvorgabe der Bank of Japan. Die neuen Raketentests Nordkoreas über dem maritimen Luftraum Japans sorgten nur für politische Aufregung, berührten den Kapitalmarkt jedoch nicht.
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