Kurz gesagt: Wenn Sie nach einem absoluten Hingucker suchen, mit dem Sie zu jeder Musik tanzen können – und Sie das Geld haben, ist der Phantom I 103 dB von Devialet genau das Richtige für Sie. Der Bass stellt alles andere in den Schatten, eignet sich damit aber weniger für audiophilen Musikgenuss. Vorteile
- Nahezu unbegrenzte Bassleistung
- Brillantes Design
- Kompaktes Format, mit großer Wirkung
Nachteile
- hoher Preis
- In die App sind keine Streaming-Dienste eingebettet
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- Devialet Phantom I 103dB im Detail
- Sound: Joker mit Tiefgang
- So steuern Sie den Phantom I 103 dB
- Design von einem anderen Stern
- Fazit: Was ist der Devialet Phantom I 103 dB?
Devialet ist bekannt für Luxus-HiFi-Geräte mit einem ganz besonderen Stil. Neben den ultraflachen Verstärkern zum Anfassen hat die französische Marke auch ganz besondere Lautsprecher im Ärmel. Die Lautsprecher der aktiven Phantom-Serie erinnern in Form und Farbe schnell an riesige TicTacs, sind aber richtig robust. Das Devialet Phantom I 103 dB ist das “kleinere” der beiden größeren Modelle der Phantom-Serie:
Devialet Phantom I 103dB – schwarz
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Devialet Phantom I 103dB – Weiß
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Wir haben für Sie getestet, was der Luxus-WLAN-Lautsprecher aus Frankreich kann und wie sich 500 Watt und 103 dB Schalldruckpegel anhören.
Devialet Phantom I 103dB im Detail
Wenn Sie den Film Per Anhalter durch die Galaxis gesehen haben, erinnert Sie die Form des Lautsprechers vor Ihnen vielleicht an das Raumschiff Heart of Gold. Futuristisch ist ein sehr inflationäres Adjektiv, das leider zu gut zu diesem WLAN-Lautsprecher passt. Der Hochtöner aus einer Aluminiummembran, geschützt hinter einem kunstvollen Gitter, ist ikonisch in der Mitte der Front. Umgeben wird er vom ebenfalls aus Aluminium gefertigten Mitteltöner. Die beiden bilden also einen koaxialen Treiber. Wie der in KEF-Lautsprechern verwendete Uni-Q-Treiber sollte er dem Ideal einer Punktschallquelle so nahe wie möglich kommen.
Devialet Phantom I 103 dB lockt mit UFO-Charme und dürfte Ihr Wohnzimmer zum Beben bringen. Wir haben sie getestet.
Die Tieftöner sitzen auf beiden Seiten und stehen sich gegenüber. Ihre Membranen sind ebenfalls aus Leichtmetall und versprechen eine hohe Stabilität bei geringem Gewicht. Die Position der beiden Treiber hat extreme Vorteile: Wenn die Tieftöner ein Signal erhalten, stoßen sie sich ab und ziehen sich dann wieder an. Dadurch wird ein Großteil der Energie abgeführt, die normalerweise das Gehäuse zum Vibrieren bringen würde. Diese Struktur wird Force Cancellation genannt und wir haben sie bereits bei Subwoofern wie dem KEF KC62, aber auch bei High-End-Lautsprechern wie dem KEF Blade Two Meta gesehen. Bei beiden führte die Anordnung zu extrem kontrollierten und tiefen Bässen, sodass auch der Phantom I viel verspricht.
500 Watt Leistung
Trotz der eher bescheidenen Abmessungen von nur 252 x 255 x 342 mm wiegt der Devialet Phantom I 103 dB fast elfeinhalb Kilogramm. Ein Blick ins Innere verrät warum: Große Neodym-Magnete und eine extrem stabile Verstärkung sorgen für Kontrolle, aber auch für jede Menge Masse. Kontrolle ist dringend nötig, denn der Phantom I verspricht dir 500 Watt Leistung. Eine beeindruckende Zahl, vor allem wenn man bedenkt, dass es hier nicht um die kurzzeitige Spitzenleistung geht, sondern um den RMS-Wert. Also der Wert, den der Lautsprecher kontinuierlich über den gesamten Frequenzbereich abgeben kann.
Die einzigen physischen Schnittstellen am Lautsprecher sind für LAN- und TOSLINK-Kabel. Sie können keine analogen Quellen anschließen.
Kein Wunder also, dass die Rückseite des ovalen WLAN-Lautsprechers von den Kühlrippen des Verstärkermoduls dominiert wird. Darunter befinden sich die drei physischen Schnittstellen des Lautsprechers: die für Strom, LAN und optische Kabel. Alles andere geht drahtlos. Dafür steht Ihnen Ihr WLAN inklusive AirPlay 2, Spotify Connect und UPnP zur Verfügung. Für eine schnelle Bluetooth-Konnektivität kann der Phantom I mit SBC- und AAC-Codecs umgehen. Auf eine hohe Auflösung per Bluetooth in Form von LDAC muss man allerdings verzichten. Das Devialet Phantom I kann 103-dB-Datenströme bis zu 96 kHz und 24 Bit verarbeiten.
Kühlrippen dominieren die Rückseite des Phantom I rund um den Stromanschluss.
Sound: Joker mit Tiefgang
Der dritte Satz eines Violinkonzerts von Vivaldi schwebt durch den Raum. Es folgt Joker & the Thief von Wolfmother. Muse steuert das chorisch komplexe Werk Drones bei. Jedes dieser Teststücke kann an der richtigen Anlage großen Spaß machen, aber auch unterschiedliche Herausforderungen an Ihre HiFi-Anlage stellen. Nein, ein Lautsprecher wie der Devialet Phantom I 103dB kann nicht die große Klangbühne erzeugen, die für ein Vivaldi-Konzert erforderlich ist. Natürlich breiten sich die vier gemischten Stimmen von Muse-Frontmann Matthew Bellamy nicht so weit aus wie gewöhnlich. Kein Wunder, schließlich hat jeder Phantom I nur einen Hoch- und einen Mitteltöner. Eine Aufteilung des Stereosignals in links und rechts, wie es beispielsweise die Sonos Five kann, ist überhaupt nicht möglich.
Der schwarze Hochtöner des Phantom I bildet zusammen mit dem ihn umgebenden Mitteltöner einen koaxialen Treiber. Hervorragende Eigenschaften für guten Klang, d.h.
Klingt das Orchester so, wie Sie es gewohnt sind? nein Hat die Wiedergabe etwas mit HiFi-Qualitäten wie Realismus und Musikalität zu tun? nein Macht dir deine Musik immer noch unglaublich viel Spaß? Definitiv Ja! Denn was diesen Lautsprecher von fast allen anderen Lautsprechern unterscheidet, ist sein dominanter, aber stets gut kontrollierter Bassbereich. Klassische Puristen werden sich wahrscheinlich darüber beschweren, dass das subtile Timbre der Geigen vom Druck des Kontrabasses übertönt wird. Wenn Sie jedoch immer dachten, Vivaldi sollte mehr schießen, ist die Phantom I Ihre Kiste.
Hat jemand Bass gesagt?
Das Beeindruckendste am Klang des Devialet Phantom I 103 dB ist zweifellos sein Bass. Selbst ausgewachsene Standlautsprecher tun sich schwer damit, tiefste Bassfundamente sauber und druckvoll zu durchdringen. Der Phantom I 103 hingegen kann beides. Dies wird zum Beispiel in James Blakes „Limit To Your Love“ deutlich. So zaghaft der Song auch beginnt, überrascht einen der bodenlose Bass nach 52 Sekunden, so nah und unerwartet. Während HiFi-Lautsprecher tiefe Frequenzen wiedergeben können, nimmt die Frequenzweiche irgendwann das Signal auf und filtert es, um die Membranen zu schützen. Das Design des Devialet Phantom I 103dB hingegen ermöglicht es ihm, eine Basskraft in den Raum zu bringen, die Sie nicht nur von diesem kleinen Lautsprecher, sondern von jedem Lautsprecher überhaupt erwarten würden.
Besonders cool ist der Effekt, dass der Phantom I die Bässe sichtbar macht. In einer erstaunlichen Bewegung vibrieren die beiden Lautsprechertreiber ein und aus und lassen die WLAN-Box so aussehen, als würde sie durch Kiemen atmen. So kann man den Devialet Phantom I 103 dB Bass nicht nur hören, sondern auch sehen und fühlen.
Auf diesem Foto kann man nur erahnen: die Bewegung der Tieftöner.
Neben seiner enormen Basspräsenz hat der Phantom I weitere gute Eigenschaften. Bei einer solch effektiven Tieftonwiedergabe kann man davon ausgehen, dass auch andere Bereiche besonders wirkungsvoll abgestimmt sind. Aber dem ist nicht so. Andrew Stockdales quietschende Stimme kann bei Songs wie Joker & the Thief oder Far Away nerven. Beim Devialet Phantom I 103 dB ist dies jedoch nicht der Fall. Stattdessen bleiben die Höhen und Mitten dezent erhalten, ohne dass wichtige Details fehlen.
Devialet Phantom I 103 dB im Stereopaket
Wie es sich für einen anständigen WLAN-Lautsprecher gehört, können Sie zwei der Devialet Phantom I 103 dB in einem drahtlosen Stereo-Paar verbinden. Die Wirkung ist erstaunlich. Plötzlich nimmt das, was vor Ihnen passiert, Tiefe und Breite an. Obwohl das Lautsprecherpaar in Sachen Räumlichkeit und Bühnenbild nicht an die KEF LS50 Wireless II heranreichen kann, unterscheiden sich die Instrumente aus dem Vivaldi Double Concerto deutlich.
Als Stereopaar macht der Devialet Phantom I 103 dB noch mehr Spaß, kostet aber doppelt so viel.
Und was ist mit den vier Bellamys auf Drohnen? Nun, plötzlich sind sie da. Und sie können mehr oder weniger voneinander getrennt sein. Der Fokus liegt zur Abwechslung auf dem letzten Akkord des Stückes. Nur für diesen letzten Akkord verwendet Muse eine Orgel, deren massive – und tiefe – Töne auf den meisten Systemen leider nicht signifikant genug erscheinen. Mit dem Devialet Phantom I 103 dB bekommt das Instrument das Vertrauen, das es verdient.
So steuern Sie den Phantom I 103 dB
Um den Devialet Phantom I 103 dB steuern zu können, gibt es eine grundlegende und umfassende Option. Zum einen die mitgelieferte Fernbedienung, zum anderen die dazugehörige App, die Sie kostenlos für iOS und Android herunterladen können. Für die Erstinbetriebnahme und Einbindung in Ihr Heimnetzwerk ist die App zwingend erforderlich. Außerdem können Sie von hier aus …
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