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Diese 7 Lebensmittel fördern Diabetes, Akne, Rheuma und Co.

  • Was wir essen, beeinflusst, wie der Körper mit Entzündungen fertig wird
  • Ein Problem ist Fettleibigkeit
  • Auch beim Kaffeekonsum müssen wir vorsichtig sein
  • Wir verraten, auf welche Lebensmittel Sie verzichten sollten, wenn Sie zum Beispiel häufig unter Pickeln oder Erkrankungen wie Rheuma leiden

Entzündungen im Körper sind normal. Ein gesundes Immunsystem schafft es meist von alleine, sie zu bekämpfen und zu vernichten. Problematisch wird es jedoch bei Menschen, die an chronischen Entzündungen wie Arthrose, Diabetes, Rheuma oder Akne leiden. Denn irgendwann ist unser Körper überlastet. Einige Lebensmittel fördern Entzündungen. Ihr Konsum sollte reduziert werden, um das Risiko nicht unnötig zu erhöhen.

Chronische Entzündung: Diese Lebensmittel fördern Entzündungen

Laut vital.de ist der Mangel an entzündungshemmenden Stoffen in manchen Lebensmitteln ein großes Problem.

Außerdem baut sich eine leichte Entzündung auf, die sich langsam verstärkt und zu Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselerkrankungen führen kann. Auch die wachsende Zahl von Übergewichtigen ist ein Problem, weil es mit Bauchumfang und Entzündungen zu tun hat.

Deshalb empfehlen Gesundheitsexperten, bestimmte Lebensmittel frühzeitig vom Speiseplan zu streichen.

1. Künstliche Transfette: Erhöhen den Cholesterinspiegel

Transfette finden sich in Backwaren, Frittiertem und Halbfertigprodukten, aber auch beim Backen und Frittieren. Sie erhöhen den Cholesterinspiegel. Cholesterin reichert sich in den Blutgefäßen an, was wiederum zu Bluthochdruck, Schlaganfällen und Herzinfarkten führen kann.

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Einige Wissenschaftler sehen das anders.

Sie sagen: Die Ernährung hat wenig Einfluss auf den Cholesterinspiegel.

2. Weißmehlprodukte: Blutzucker langsam ansteigen lassen

Helles Brot enthält wenig Mineralien und Ballaststoffe. Sie sorgen dafür, dass der Blutzucker langsam ansteigt. Essen Sie hingegen viel Weißbrot, Brezeln oder Nudeln, steigt Ihr Blutzucker schneller an. Dann fällt es genauso schnell. Diese Ebbe und Flut verursacht Hunger, was dazu führt, dass Sie mehr essen, als Sie brauchen.

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Folgen: Fettansammlung und Gewichtszunahme. Fettleibigkeit fördert auch Entzündungen. Wer viel Weißmehl zu sich nimmt, erhöht die Zahl entzündlicher Darmbakterien, was unter anderem zu Übergewicht und chronisch entzündlichen Darmerkrankungen führen kann.

Auch das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken, ist erhöht.

3. Haushaltszucker: Erhöht das Rheumarisiko

Hausgemachter Zucker besteht aus Glucose und Fructose. Außerdem kann es bei einer Überdosierung Entzündungen im Körper fördern. Wenn Sie oft mehr als 25 Gramm Zucker pro Tag konsumieren, wie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlen, steigt das Risiko für Rheuma, Übergewicht oder Typ-2-Diabetes. Aber auch Fettleber, Krebs, Migräne und Bluthochdruck sind möglich.

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4. Kaffee: Nicht mehr als zwei Tassen am Tag

Mit zwei Tassen Kaffee am Tag erreichen Sie bereits den Maximalwert für steigende Entzündungsmarker im Blut. Deshalb steht Kaffee auch im Verdacht, die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu fördern.

5. Verarbeitetes Fleisch: Zu viel Zucker, zu viel Salz

Verarbeitetes Fleisch wie Wurst oder Aufschnitt gilt aufgrund des hohen Zucker- und Salzgehalts als entzündungshemmend. Salz beispielsweise kann zu Gefäßverengungen und damit zu Bluthochdruck führen. Daher sollten Sie den Fleischkonsum generell reduzieren. Wer zum Beispiel nicht auf Grillfleisch verzichten möchte, dem sei mageres Geflügel empfohlen.

Es hat nicht so viele „Advanced Glycation Endproducts (AGEs)“ – das sind zum Beispiel Proteine, die in Zucker wachsen. Sie kommen vor allem in verarbeitetem Fleisch vor und fördern Entzündungen im Körper.

6. Alkohol

Alkohol schädigt nicht nur Leber und Bauchspeicheldrüse, sondern verstärkt auch Entzündungen im Körper. Auch bei Cocktails und Longdrinks ist ein hoher Zuckergehalt problematisch. Hier gilt die Devise: Quantität macht den Unterschied.

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Hier erfahren Sie, wie viel Alkohol Sie pro Tag maximal trinken dürfen.

7. Milchprodukte und Eier: Arachidonsäure ist schädlich für Entzündungen

Empfindliche Menschen sollten den Verzehr von Eiern und Milchprodukten einschränken, da diese Arachidonsäure enthalten. Diese Säure fördert Entzündungen im Körper. Milchprodukte können einfach durch Hafer-, Mandel- oder Kokosmilch ersetzt werden. Außerdem sollten Sie nicht mehr als zwei Eier pro Woche essen.

Wir müssen sehr schmackhafte Lebensmittel vermeiden, um auf unsere Gesundheit zu achten. Aber viele Lebensmittel haben einen zu Unrecht schlechten Ruf – tatsächlich haben sie bemerkenswerte gesundheitliche Vorteile: Diese Lebensmittel sind gesünder als Sie denken.

Ist Soja entzündungsfördernd?

Einige Websites behaupten, dass Sojafett zu 95 Prozent aus Omega-6-Fettsäuren besteht, die als entzündungsfördernd bekannt sind. Soja ist daher in Frage. Das ist nicht wahr. Je nach Quelle liegt der Omega-6-Gehalt bei 50-60 Prozent.

Wichtig bei Omega-6-Fettsäuren ist das Verhältnis von Omega-3 zu Omega-6, da es sich um natürliche Gegenspieler handelt. Während Omega-6 als Teil des Immunsystems die Blutgefäße verengt, die Blutgerinnung erhöht und Entzündungen fördert, bewirkt Omega-3 laut Norsan.de das Gegenteil.

Daher ist das Verhältnis der beiden Fettsäuren wichtig. Etwa 5:1 ist günstig. Bei Soja liegt es bei etwa 7:1. Das ist gut. Experten raten zur Verwendung verschiedener Öle, wie zum Beispiel Rapsöl. Sonnenblumen- und Maisöl haben ein noch schlechteres Verhältnis von Omega-6 und Omega-3.

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