Die Arbeitslosenquote in Niederösterreich ist mit 5,2 Prozent so niedrig wie zuletzt im Mai 2008. LR Eichtinger / LGF Hergovich: Starker Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit. Regionale Beschäftigungsprojekte wirken.
nein Trotz der wirtschaftlichen Unsicherheit durch den Krieg in der Ukraine und den Folgen der Corona-Pandemie, wie z. B. anhaltende Probleme in den Lieferketten, befindet sich der Arbeitsmarkt in Niederösterreich weiter auf Erholungskurs. Die Zahl der Beschäftigten wächst weiter und die Zahl der Arbeitslosen geht seit 15 Monaten in Folge weiter zurück.
Die Arbeitslosenquote in Niederösterreich lag Ende Mai 2022 mit 5,2 % auf dem niedrigsten Stand seit Mai 2008 (4,7 %) und 1,4 Prozentpunkte unter dem Vorkrisenniveau von 2019.“
so Arbeitsmarktberater Martin Eichtinger und AMS Niederösterreich Landesgeschäftsführer Sven Hergovic.
„Auch der Abbau der Langzeitarbeitslosigkeit schreitet voran. Insgesamt bleibt Niederösterreich mit dieser außergewöhnlichen Entwicklung im Bundesländervergleich im Spitzenfeld.“
Landesrat Eichtinger und Leiter des AMS Niederösterreich Hergovich.
Verringerung der Langzeitarbeitslosigkeit
„Besonders erfreulich ist der starke Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit. Das zeigt, dass unsere erprobten Projekte und Maßnahmen Breitenwirkung haben. Die wichtigste Unterstützung sind die 13 Beschäftigungsprojekte in den Regionen. Hier unterstützen wir, das Land und das AMS, die Teilnehmer individuell beim Einstieg in den Arbeitsmarkt“, so Eichtinger zum Vorjahreswert und + 3,6 % über dem Ergebnis vom Mai 2019 (+22.600 Beschäftigte). Die Zahl der ausgeschriebenen Stellen ist um 74 % höher als im Vorjahr, die Zahl der sofort verfügbaren Ausbildungsplätze sogar um 90 % höher.
Arbeitslosigkeit unter Vorjahresniveau
Aktuell liegt die Arbeitslosenquote in Niederösterreich rund 25 % unter dem Wert des Vorjahres und damit bereits mehr als 19 % unter dem Wert vom Mai 2019. Werden Teilnehmer in die Ausbildung einbezogen, sind es in Niederösterreich mit 22 45.201 ,9 % gegenüber dem Vorjahr (-13.426) weniger Personen beim AMS gemeldet.
Die Zahl der langzeitarbeitslosen AMS-Kunden ist gegenüber dem Vorkrisenniveau um fast ein Viertel gesunken. „Im Bundesvergleich sehen wir in Niederösterreich den stärksten Rückgang der Langzeitarbeitslosigkeit. Die Langzeitarbeitslosigkeit ist jedoch hoch – 7552 Ende Mai. Wir zählen auf unser Einstellungsengagement und werden weiter auf Stellenangebote und Unterstützung drängen, um langzeitarbeitslosen Klienten zu helfen, so schnell wie möglich wieder an den Arbeitsplatz zurückzukehren“, sagte Sven Hergovic.
Viele Jobs wurden gestartet und weitere Stellen werden besetzt
Insgesamt 42.099 Arbeitsuchende konnten in diesem Jahr ihre Arbeitslosigkeit durch eine Arbeitsaufnahme beenden. Der starke Personalbedarf in der niederösterreichischen Wirtschaft hält an. Im Mai meldeten die 22 Geschäftsstellen des AMS 9.032 offene Stellen, ein Plus von 15,9 % (bzw. +1.242) gegenüber dem Vorjahr. 7.146 Stellen wurden besetzt. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung von 24,4 %.
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