Das Auto fuhr mit voller Geschwindigkeit auf die Polizei zu, wurde aber in letzter Sekunde gestoppt!
Die Polizei in Paris hat bei einer Durchsuchung zwei Passagiere in einem Auto erschossen, das auf Polizisten zugefahren war. Laut Le Parisien und BFMTV wollten Beamte unter Berufung auf die Polizei das Auto am Sonntagabend auf der Brücke Pont Neuf in der Innenstadt kontrollieren, weil es in die falsche Richtung fuhr.
Polizisten liefern Spuren am Tatort Foto: LUDOVIC MARIN / AFP
Als das Auto die Stoppschilder ignorierte und direkt auf die Polizei zusteuerte, eröffneten sie das Feuer. Laut Polizei wurde ein dritter Insasse verletzt.
Laut der Zeitung „Figaro“ war das Auto ursprünglich in der Gegenrichtung nahe der Brücke geparkt, als Beamte die Passagiere kontrollieren wollten und ihre automatischen Waffen auf das Auto richteten.
Brücke Pont Neuf im Stadtzentrum: Wenige Kilometer entfernt feiert Präsident Emmanuel Macron seine Wiederwahl Foto: LUDOVIC MARIN / AFP
Daraufhin beschleunigte der Fahrer mit dem Auto in Richtung der Polizei, die sofort schoss. Das Gebiet wird abgetrennt. Die Spezialeinheit zur Überprüfung der Aktionen der Beamten der “Polizei der Polizei” wurde aktiviert.
Nun wird ermittelt, warum sich die Männer an die Polizei wandten Foto: LUDOVIC MARIN / AFP
Der Zusammenhang mit der Präsidentschaftswahl am Sonntag war zunächst nicht offensichtlich. Der Kontrollpunkt lag wenige Kilometer entfernt von der Gegend um den Eiffelturm, wo der wiedergewählte Präsident Emmanuel Macron seinen Sieg feierte.
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