An . – 30.05.2022, 20:32 (akt am 30.05.2022, 20:32)
Vienna Shorts: Mo-Harawe-Preis. Er erhielt eine Auszeichnung im Stadtkino des Wiener Künstlerhauses. © APA / ROLAND SCHLAGER (Symbolbild)
Mo Harave wurde bei den Wiener Kurzfilmtagen, die am Montag zu Ende gingen, mit dem Österreichischen Kurzfilmpreis ausgezeichnet.
Den mit 4.000 Euro dotierten Preis (plus 2.000 Euro Produktionsgutschein) erhielt der Regisseur im Stadtkino im Künstlerhaus für sein Drama Will My Parents See Me, das ihn zurück in seine Heimat Somalia führte. Er ist auch im Rennen um die Oscars, teilte das Festival mit.
Vienna Shorts: Gratzer-Preis
Den Jurypreis beim österreichischen Wettbewerb sicherte sich Alexander Gratzer mit „In The Upper Room“, Anna Lehner erhielt den Jugendjurypreis für „Brise“, Leah Zuderman und Simon Nagy konnten sich vor Publikum durchsetzen („ Invisible Hands“) erhielt das Duo zudem den erstmals verliehenen und mit 2.000 Euro dotierten Social Responsibility Award. Adam Sillard, Chloe Farr und Gabriel Selnett erhielten den Jurypreis für „Au revoir Jérôme“.
Vienna Shorts: Knapp 250 Filme zu sehen in den Wiener Kinos
Atsushi Wada gewann mit „Bird on the Peninsula“ den Wettbewerb Animation Avantgarde, für den es 2.000 Euro gab. Hier verlieh die Jury Hannah Stragoltz und Simon Steinhorst einen weiteren Preis für „Doom Cruise“. Das Video zum Song „Make Me Cry“ von On Bells, gedreht von Matthew Gerges, gewann den Österreichischen Musikvideopreis (1.500 Euro). Als beste Regisseurin des Festivals wurde Zou Jing („Lily Alone“) mit dem Elfi-Dasanovski-Preis ausgezeichnet. Knapp 250 Filme wurden bei einem Festival in ausgewählten Wiener Kinos gezeigt, aber auch Vienna Shorts bietet bis Ende Juni ein umfangreiches Online-Programm. Insgesamt umfasst das diesjährige Angebot rund 360 Filme aus 70 Ländern.
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