Kenia dominiert Wien: Vibian Chepkirui brach den Bahnrekord, Cosmas Muteti trotzte den Windböen.
Wien. Unter dem Motto „Running for Peace“ und dem Startschuss von Bundespräsident Alexander Van der Belen fand am Sonntag der Vienna City Marathon statt – nach der Abschaffung der Krone im Jahr 2020 und der Rückkehr im September 2021 erstmals auf einer Normalstrecke Frühlingstermin. Am Ende der 39. Auflage stand ein neuer Streckenrekord über 42,195 km, enttäuschte Österreicher und ein Tempomacher-Treffer.
Der schnellste. Den Vienna City Marathon gewann der 30-jährige Cosmas Muteti aus Kenia. Mitfavorit, der nach 2:06:53 vor dem Burgtheater vor seinem Landsmann und Vorjahressieger Leonard Langat (2:06:59) und Okbe Kibrom (2:07:25) aus Eritrea ins Ziel kam. Coup nach 30 km Angriff Kibrom, der auf dem dritten Platz lag, sah bereits wie ein Sieger aus, bevor er sechs Kilometer vor dem Finale von Muteti entdeckt wurde. Der Sieger verbesserte seine bisherige Bestzeit um fast zwei Minuten und erhielt ein Preisgeld von 15.000 Euro. Seine Reaktion: “Mein größter Sieg.”
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